Erstellt am 18. Mai 2018, 03:07

von Marlene Trenker

„Wir 5 im Wienerwald“: Kleinregion auf Schiene bringen . „Wir 5 im Wienerwald“ legen so richtig los. Erstes Highlight startet bereits im Juni – es wird dann ordentlich gebaggert.

Isabella Samstag-Kobler, Andreas Kirnberger, Claudia Bock, Michael Cech, Karl Schlögl, Werner Kernreiter, Johann Novomestsky, Daniel Brüll, Rudi Savic, Manuela Dundler-Strasesr, Franz Starnberger, Wally Auckenthaler und Elisabeth Barisits beim Kleinregionstreffen.  |  NÖ Regional

Der Erfolg einer Kleinregion hängt natürlich vom Engagement ihrer Mitglieder ab. Dies ist den 5 im Wienerwald bewusst, weshalb sie sich zu einem produktiven Treffen in Wolfsgraben einfanden. Bis Ende Juni hat der Gablitzer Bürgermeister Michael Cech noch den Vorsitz inne. Dieser wechselt halbjährlich, nächster an der Reihe ist Mauerbachs Ortschef Peter Buchner.

„Bis jetzt läuft es wirklich sehr gut. In den ersten Monaten ging es darum, einmal einiges auf Schiene zu bringen. Es geht nun darum, die Theorie in die Praxis umzusetzen“, berichtet Cech. Dabei geht es vor allem einmal einen gemeinsamen Auftritt zu gestalten, um das Bewusstsein für die Region in der Bevölkerung zu stärken. Im Zuge eines Volksschul-Zeichen-Wettbewerbs wurde ein eigenes Logo entworfen. „Ein weiterer großer Schritt sind gemeinsame Veranstaltungen. Den Anfang macht eine sportliche, nämlich ein Beachvolleyball-Turnier, das in allen fünf Gemeinden stattfindet“, erklärt Chech. 2019 wird bereits jetzt für ein gemeinsames Schmankerl-Fest geplant. „Da ist noch alles offen. Möglicherweise wird das Norbertinum in Tullnerbach erster Standort des Festes. Dieser soll dann jedes Jahr wechseln“, so Cech.

Freude über Beachvolleyball-Turnier

Unterstützung bekommen die 5 im Wienerwald von Regionalberater Daniel Brüll. Er ist bisher mit dem Verlauf sehr zufrieden. „Der Strategieplan und das Leitbild sind jetzt fertig“, freut sich Brüll. Außerdem wurde ein Programm für die nächsten vier Jahre festgelegt. Besonders erfreut ist er über das Beachvolleyball-Turnier.

Ein großes Thema war auch die Neuorganisation der Mountainbike-Strecken. „Gemeinsam mit Wienerwald Tourismus“ sollen diese neu geplant werden“, so Brüll. Das Projekt Mountainbike-Trails läuft schon seit zwei Jahren und wird jetzt noch weiter ausgebaut. Angedacht ist auch eine Homepage mit allen verfügbaren Informationen. „Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung“, sagt Daniel Brüll.

Die Gastgeberin des Treffens, Wolfsgrabens Bürgermeisterin Claudia Bock ist ebenfalls mit der Entwicklung der Kleinregion sehr zufrieden. Im Sinne der Kleinregion kooperieren die Gemeinden, um bürokratische Dinge zu vereinfachen. „Mich freut es besonders, dass wir bei der Datenschutz-Grundverordnung Zusammenarbeit“, freut sich Claudia Bock über die ersten sichtbaren Ergebnisse der Zusammenarbeit. „Es spart Geld und Zeit und ist ein Nutzen für alle“, zählt Bock die Vorzüge der Kleinregion auf.

Tullnerbachs Bürgermeister Johann Novomestsky erhofft sich von der Kleinregion, dass die Wirtschaft auch in seinem Ort angekurbelt wird. „Wir müssen uns auch dahingehend als Region präsentieren“, fordert Novomestsky.

Auch Purkersdorfs Bürgermeister ist zufrieden

Auch Purkersdorfs Bürgermeister Karl Schlögl ist mit der Entwicklung der Kleinregion zufrieden. „Es entwickelt sich alles sehr gut. Alle fünf Orte ziehen an einem Strang und die Vorhaben werden nun Schritt für Schritt umgesetzt“, sieht Schlögl schon erste gute Fortschritte.

Für Michael Cech endet im Juni die erste Amtszeit eines Kleinregions-Vorsitzenden. „Die Arbeit wird auf viele Schultern verteilt, dennoch ist der Aufwand nicht zu unterschätzen“, erklärt Cech. Doch gerade am Anfang komme es darauf an Engagement zu zeigen, um die Kleinregion ins Laufen zu bringen.

„Ein großer Dank gebührt natürlich auch unserem Regionalmanager Daniel Brüll, der uns schon sehr viel Arbeit abnimmt“, so Cech. Nach Michael Cech übernimmt Mauerbachs Bürgermeister Peter Buchner den Vorsitz der Kleinregion. „Es wurden schon einige tolle Sachen in Angriff genommen“, freut sich auch Buchner über die Zusammenarbeit.

Vor allem freuen ihn die Kooperationen, durch die sich die einzelnen Gemeinden etwas ersparen. „Die Synergien sind für alle Gemeinden von Nutzen und bringen uns nur Vorteile“, so Buchner.

Für Peter Buchner steht jetzt nun der Vorsitz der Kleinregion an. „Es geht darum Versammlungen einzuberufen und die Ideen im Sinne der Kleinregion weiterhin umzusetzen“, so Buchner abschließend über seine Aufgabe.