Britische Mutation bei Soldaten in Kaserne Zwölfaxing. In der Burstyn-Kaserne in Zwölfaxing sind zwölf Soldaten positiv auf das Coronavirus getestet worden - vier davon mit der britischen Variante, wie das Bundesheer am Freitag bekannt gab.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 26. Februar 2021 (12:15)
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"Die infizierten Soldaten zeigen keine bis maximal leichte Krankheitssymptome, weshalb sich das Erkennen der COVID-19 Infektionen als schwierig herausstellte", so das Heer bzw. das Militärkommando NÖ in einer Aussendung. Bei den positiv getesteten Soldaten handele es sich um Kadersoldaten und Kursteilnehmer des Institutes Artillerie der Heerestruppenschule.

Das Biotechnologiezentrum des Amtes für Rüstungs- und Wehrtechnik, das die Tests durchgeführt hatte, bestätigte, dass sich unter den positiven Tests vier Mutationen mit der britischen Variante befinden.

Alle zwölf infizierten Soldaten befänden sich in Heimquarantäne. Zur Sicherheit wurden weitere 45 Soldatinnen und Soldaten der Heerestruppenschule aus der Garnison Zwölfaxing in häusliche Isolation geschickt.

"Aufgrund der strengen Sicherheitsmaßnahmen in der Kaserne konnte die Infektion auf diesen kleinen Teil eingeschränkt werden, andere Teile sind nicht betroffen. Am kommenden Dienstag werden nochmals alle Heeresangehörigen der Garnison Zwölfaxing getestet", so die Aussendung.

Die Behörden und das Umfeld des betroffenen Soldaten seien informiert, das erweiterte Kontaktmanagement laufe. Auch im zivilen Umfeld der Betroffenen würden durch die Gesundheitsbehörde Kontakte erhoben.