Gemeinde Ebergassing schießt Geld für Einkäufe vor. Personen, die den Hilfsdienst der Gemeinde für Einkäufe in Anspruch nehmen, können bei Bedarf erst später bezahlen.

Von Otto Havelka. Erstellt am 29. März 2020 (13:33)
SP-Bürgermeister Roman Stachelberger: "Ersparen den Leuten, sich Bargeld zu besorgen"
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Wie praktisch alle Gemeinden bietet auch Ebergassing in Zusammenarbeit mit dem Verein "Helfende Hände" einen Hilfsdienst für Senioren und bedürftige Menschen in der Gemeinde an und übernimmt für diese Einkäufe und Besorgungen aus der Apotheke. Anders als üblich ist, dass die Betroffenen ihre Rechnungen vorerst nicht bezahlen müssen, wenn ihnen das nicht möglich ist. "Wir wollen den Leuten ersparen, dass sie sich erst Bargeld beim Bankomat oder in der Bank besorgen müssen", erklärt SP-Bürgermeister Roman Stachelberger.

Personen aus Ebergassing, Wienerherberg und Neupischelsdorf, die Einkaufsbestellungen unter der Hotline 0676/842964204 (Montag bis Samstag, 8 bis 11 Uhr) abgeben und die Rechnung nicht sofort begleichen können, bekommen die Waren samt Rechnung nach Hause geliefert. Gleichzeitig werden die Rechnungen im Gemeindeamt gelistet. "Wenn die Krise ausgestanden ist, bekommen die Betroffenen dann eine Sammelrechnung von der Gemeinde", so Stachelberger.