Ein Spaziergang durch die biologische Vielfalt. 20 Lanzendorferinnen und Lanzendorfer machten sich auf, und erkundeten am Donnerstag (17. Juni) unter dem Titel "Boden und Natur zum begreifen" die biologische Vielfalt in ihrer Gemeinde.

Von Peter Gerber Plech. Erstellt am 18. Juni 2021 (20:15)
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Sie machten sich auf den Weg, um Lanzendorf mal anders in Augenschein zu nehmen.
Usercontent, Kerstin Blocher

Wie steht es um die biologische Vielfalt der Gemeinde Lanzendorf? Was gibt es Neues zum Hangwasserschutz und finden Bienen und Insekten genügend Lebensraum vor? 20 an solchen und ähnlichen Fragen interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Lanzendorf haben am Donnerstag (17. Juni) bei einem besonderen, durch Bürgermeisterin Silvia Krispel und Umweltgemeinderat Heinz Blocher (beide SPÖ) organisierten Spaziergang Antworten erhalten.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es unter fachlicher Leitung von Sabine Plodek-Freimann von der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich hinaus auf die Felder von Lanzendorf. Ein erster Halt wurde beim neu angelegten und mit einer Biodiversitäts-Samenmischung bepflanztem Retentionsbecken (Schutz vor Hangwasser bei Starkregenereignissen) eingelegt.

Anschließend liessen sich die Teilnehmenden den vom Verein Akupara errichteten Insektenlehrpfad von Obfrau Bettina Kliesspiess vorstellen. Auf zehn Schautafeln kann man sich zukünftig über die Vielfalt, die Wichtigkeit und den Nutzen der Insekten informieren. Zudem erfreute die blühende Bienenwiese die Augen der Betrachter. 

Während des Spaziergangs wurden immer wieder die Zusammenhänge von Natur, Biodiversität, Landwirtschaft und Landschaftspflege erörtert. Nach dem Spaziergang entlang der Aspangbahn landete die Gruppe bei der Freizeitanlage in der Ing. Karl Strycek-Straße, wo das Insektenhotel in Augenschein genommen und der gekühlte Bio-Apfel- oder -Birnensaft genossen werden konnte.