Enzersdorf an der Fischa

Erstellt am 12. Oktober 2018, 03:22

von Gerald Burggraf

Bushaltestelle bleibt. Gemeinde und Logistikpark-Betreiber teilen sich Kosten für Sanierung der Station beim Kreisverkehr B10/B60.

Die Haltestelle in Fahrtrichtung Wien wurde bereits ordnungsgemäß hergestellt.  |  Burggraf

Letztlich ging es um gerade einmal 14.000 Euro. So viel wird die Instandsetzung der beiden Bushaltestellen beim Kreisverkehr B10/B60 in etwa kosten. Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) hatte der Gemeinde gemeldet, dass die Stationen nicht mehr den gesetzlichen Ansprüchen genügen. Die Kommune weigerte sich jedoch, alleine für die – selten genutzten – Haltestellen der Postbuslinien 248 und 272 zahlen zu müssen. Der VOR hatte sogar bereits die Auflassung der Stationen veranlasst (die NÖN berichtete).

Doch dazu sollte es schlussendlich doch nicht kommen. Der Logistikparkbetreiber DLH meldete Interesse am Fortbestand der Haltestellen an. So soll den aktuellen sowie künftigen Mitarbeitern der dort ansässigen Firmen ein öffentlicher Verkehrsanschluss geboten werden.

Haltestellen langfristig gesichert

Wie VP-Bürgermeister Markus Plöchl auf Anfrage der NÖN bestätigt, habe sich die Gemeinde mit DLH auf eine Kostenteilung von jeweils rund 7.000 Euro geeinigt. Die Station in Fahrtrichtung Schwechat ist bereits ordnungsgemäß hergerichtet, jene in Richtung Bruck soll es demnächst sein. „Das wird im Zuge der Arbeiten für den Radweg nach Margarethen passieren“, berichtet Plöchl.

Für den VOR ist die Sache damit erledigt und die Haltestellen sind langfristig gesichert.