Grenze zwischen Moosbrunn & Gramatneusiedl wird verlegt. Das Land NÖ genehmigt die Grenzverschiebung zwischen Moosbrunn und Gramatneusiedl für das geplante Sicherheitszentrum.

Von Theresa Puchegger. Erstellt am 20. Februar 2019 (05:54)
privat
Vier Grundstücke neben dem Friedhof werden zu Gramatneusiedler Gemeindegebiet. Moosbrunn tritt sie ab, damit darauf ein Sicherheitszentrum entstehen kann.

Platzmangel, Schimmel und Feuchtigkeit könnten bald der Vergangenheit angehören. Denn ein neues Sicherheitszentrum für die Feuerwehr, die an ihrem derzeitigen Standort mit verschiedensten Problemen zu kämpfen hat, wird immer wahrscheinlicher.

Am vergangenen Mittwoch hat das Land NÖ nämlich die dafür notwendige Verschiebung der Gemeindegrenze zwischen Moosbrunn und Gramatneusiedl genehmigt. Vier Wochen kann gegen den Bescheid nun noch Beschwerde eingereicht werden. Sollte das nicht passieren, dann ist es fix: Die Grenze wandert vom Friedhof ein Stück weiter Richtung Moosbrunn. Insgesamt vier Grundstücke tritt die Nachbargemeinde damit an Gramatneusiedl ab. 2020 würde die neue Grenzziehung dann in Kraft treten. Gegenleistung verlangt Moosbrunn keine.

"Wir werden uns dann zusammensetzen"

„Wir müssen jetzt erst einmal warten, ob es Einsprüche gibt“, betont SP-Bürgermeisterin Erika Sikora, die trotz der Genehmigung deshalb noch nicht allzu euphorisch ist. Sollte die Grenzverschiebung dann tatsächlich problemlos über die Bühne gehen, könnte mit der Planung für das Sicherheitszentrum begonnen werden.

„Wir werden uns dann zusammensetzen. Im ersten Schritt müssen einmal Gespräche mit der Polizei geführt werden“, erklärt Sikora. Immerhin soll die Polizeiinspektion Gramatneusiedl, wie bereits berichtet, gemeinsam mit der Feuerwehr in das Sicherheitszentrum einziehen. Die Polizei befindet sich derzeit nämlich im zweiten Stock, ist damit nicht barrierefrei und außerdem zu klein. Vonseiten der Landespolizeidirektion NÖ hat man bereits Interesse an einem Umzug bekundet.

Sikora möchte nun auch eine schriftliche Zusage für den Umzug einholen. Anschließend sollen dann Gespräche mit der Feuerwehr geführt werden, die in die Planung intensiv miteingebunden werden soll, wie Sikora betont.