Firma Winkler endgültig in Himberg angekommen. Das neue Zentrallager ist seit Kurzem in Betrieb. Von Himberg aus versorgt der deutsche Nutzfahrzeugsspezialist Kunden in Österreich und Osteuropa.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 07. Mai 2019 (12:12)

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit ist es geschafft: Das dritte Zentrallager des Stuttgarter Nutzfahrzeugsspezialisten "Winkler" hat den Betrieb aufgenommen. Errichtet wurde es in Himberg auf einer rund 100.000 Quadratmeter großen Flächen an der Ebergassinger Straße. Von hier aus werden nun Kunden in Österreich und Osteuropa beliefert.

Am neuen Betriebsstandort entstand eines "der größten Zentrallager seiner Art", hält die Firma in einer Presseaussendung fest. So wurde etwa ein 35 Meter hohes vollautomatisches Hochregallager sowie ein vollautomatisches Kleinteilelager und Lagerflächen für mehr als 200.000 Ersatzteile oder Werkstattbedarfsprodukte errichtet. 

Vertriebsstandort Enzersdorf nach Himberg übersiedelt

„Die verkehrsgünstige Lage macht den Standort zum idealen Dreh- und Angelpunkt für unseren Warenfluss nach Mittel- und Osteuropa“, erklärt Andreas Mayer, Logistik-Geschäftsleiter der Winkler-Unternehmensgruppe zur Standortauswahl.

Das neue Zentrallager würde eine "schnelle und flexiblere Belieferung der Kunden und Niederlassungen" ermöglichen, ergänzt er. Pro Tag werden im Himberg künftig rund 6.500 Positionen kommissioniert.

Neben dem Zentrallager errichtet der deutsche Konzern auch ein Schulungszentrum sowie ein Gebäude für die Vertriebsniederlassung für den Raum Wien. Der Vertrieb war bisher in Enzersdorf/Fischa direkt an der B10 (beim Autohaus Zach) angesiedelt. Die 21 Mitarbeiter sind nun ebenfalls nach Himberg übersiedelt.