Stadt schützt Einfamilienhaus-Siedlungen

Zur Erhaltung des Ein- und Zweifamlienhaus-Charakters wurde die Bausperre in Fischamend nachgeschärft.

Erstellt am 25. Oktober 2021 | 05:14
Dach Symbolbild Haus Baustelle Hausbau
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Um den Charakter der Ein- und Zweifamiliensiedlungen zu erhalten sowie eine starke Verdichtung durch Wohnbebauung zu verhindern, wurde eine Anpassung der seit 2017 geltenden Bausperre vorgenommen. „In letzter Zeit ist der Druck von Projektanten stärker geworden“, so Bürgermeister Thomas Ram (Liste RAM). Diese wollten in Siedlungen verdichtet bauen. 

Durch die Bausperre von 2017 wurde in ihrem Geltungsbereich eine Mindestbauplatzgröße von 450 Quadratmetern festgelegt. Die Zielsetzung, den Charakter der Ein- und Zweifamiliensiedlungen zu erhalten, konnte so aber nicht erreicht werden. „Oft wurde ein Grundstück erworben und dieses in zwei oder drei Grundstücke geteilt“, erklärt Ram. Daher wurde nun eine Mindestbauplatzgröße von 600 Quadratmetern festgelegt. 

Die Bausperre betrifft neu geschaffene Grundstücksteilungen, nicht den Altbestand. Sie gilt in jenen Bereichen, in denen Ein- und Zweifamilienhäuser vorherrschen. “Ich halte das für eine sinnvolle Maßnahme“, betont Ram. Begrüßt wird die Bausperre auch von der Liste Schuh sowie der SPÖ.