Schwechat

Erstellt am 12. Januar 2019, 05:14

von Gerald Burggraf

Einigung erzielt: Plus bei Gehältern. Die 3.000 kaufmännisch-technischen Angestellten der AUA dürfen sich ab 2019 über ein Plus von drei Prozent freuen.

Boden-Betriebsratschef Alf Junghans istzufrieden.  |  Burggraf

Vor Kurzem konnte eine Einigung bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 3.000 kaufmännisch-technischen Angestellten von Austrian Airlines (AUA) erzielt werden. Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Boden-Betriebsrat, Unternehmensleitung und Wirtschaftskammer verständigten sich auf ein Gehaltplus von drei Prozent, ebenfalls gültig für die Lehrlingsentschädigungen.

Alf Junghans, Vorsitzender des Boden-Betriebsrats der AUA: „Mit dem Blick auf andere Abschlüsse befinden wir uns in guter Gesellschaft. Uns war auch wegen der härter werdenden Bedingungen der Dreier vor dem Komma wichtig.“

"Es ist genau jenes Engagement, das uns von der Konkurrenz abhebt"

Auf Arbeitgeberseite spricht AUA-Personalchefin Nathalie Rau von „harten Verhandlungen, da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder schwieriger werden“. Sie sei aber erfreut, dass es zu einer Einigung gekommen ist. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben 2018 ein hohes Engagement gezeigt. Es ist genau jenes Engagement, das uns von der Konkurrenz abhebt“, so Rau.

Dieses Engagement zeigt sich auch über Weihnachten und Silvester. Damit sich andere ihren Traum vom Urlaub über die Feiertage erfüllen können, sind täglich rund 1.000 Piloten und Flugbegleiter, 250 Stationsmitarbeiter sowie 200 Techniker der AUA im Dienst. Dafür gibt es ein Sonderlob von Vorstandschef Alexis von Hoensbroech.

Das Verhandlungsergebnis beim Kollektivvertrag bezieht sich übrigens nur auf das Bodenpersonal. Die Vereinbarung mit den fliegenden Mitarbeitern wurde erst im August nach vier Jahren Verhandlung erfolgreich abgeschlossen.