Große Pläne um alte Raika

Gramatneusiedler Bankstelle soll neu gebaut werden. Am Areal rundherum sind zudem Wohnbauten geplant.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 05:50
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Josef Schorn, Gramats Bankstellenleiterin Pamina Richter, deren Stellvertreter Erich Samuel, Obmann Johann Prendl sowie die Geschäftsleiter Matthias Trost und Martin Sachslehner vor den Abrissarbeiten.
Foto: Raiffeisenbank Region Schwechat

„Mit Himberg und Schwechat zählt Gramatneusiedl zu unseren größten Bankstellen“, unterstrich Johann Prendl im NÖN-Gespräch im Sommer. Der Obmann der Raiffeisenbank Region Schwechat erklärte damit die bevorstehende Groß-Investition am Standort in der Oberortstraße.

So soll die Filiale auf der bestehenden Fläche neu gebaut werden. Das ist fix. Aber: „Wir sind derzeit noch in der Planungsphase“, lässt Raiffeisen-Geschäftsleiter Martin Sachslehner wissen.

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Die Bankstelle wird neu gebaut.
Gerald Burggraf

Das Projekt wird sich jedoch nicht nur auf den Neubau der Bankstelle beschränken, sondern die Entwicklung des gesamten Areals zwischen Oberortstraße und Marienweg umfassen. Vorbereitend dafür wurden die alten Gebäude abgerissen. Mehr wird vorerst nicht passieren.

Wohnbauprojekt soll sich in Ortsbild einfügen

Um die Raiffeisen-Filiale soll jedenfalls ein Wohnbauprojekt entstehen. In welcher Form und in welchem Ausmaß ist laut Sachslehner noch völlig offen. Er betont jedoch: „Es soll ein Vorzeigeprojekt für die Region werden und in das Ortsbild passen.“ Ein erstes, wenn auch eher loses, Gespräch mit der Gemeinde als oberste Baubehörde hat bereits stattgefunden. Das entscheidende Thema werde laut Bürgermeister Thomas Schwab (SPÖ) das Parken.

Denn laut Bauordnung sind ab drei Wohneinheiten 2,5 Parkplätze pro Wohneinheit vorgeschrieben. „Eine Garage könnte sich da rechnen“, glaubt der Ortschef. Die Gemeinde will jedenfalls nicht, dass die Schul-Parkplätze zugestellt werden. Insgesamt steht Schwab dem Bauvorhaben äußerst positiv gegenüber und sieht darin eine Aufwertung der gesamten Umgebung.