Spatenstich: Mehr Platz für Abfall. Am Freitag erfolgte der Startschuss für das neue Wertstoffsammelzentrum in Himberg. Kosten: 2,4 Millionen Euro.

Von Otto Havelka. Erstellt am 29. März 2019 (04:05)
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Legten beim Spatenstich Hand an: Baumeister Anton Mayer, Vizebürgermeister Richard Payer, Alt-Bürgermeiser Erich Klein, Ortschef Ernst Wendl (alle SP), AWS-Obmann Roman Stachelberger, AWS-Geschaftsführer Jürgen Maschl und Architekt Jürgen Waxenegger.

Rund 2,4 Millionen Euro buttert der Abfallwirtschaftsverband Schwechat (AWS) in das neue „Wertstoffsammelzentrum“ in der Gutenhofer Straße. Knapp 100.000 Euro steuert dabei die Gemeinde Himberg bei.

Das neue Sammelzentrum mit einer 930 m großen Halle, in der tiefer gelegte und damit leichter befüllbare Sammelcontainer angeordnet sind, soll noch im Herbst dieses Jahres das bisherige Sammelzentrum ersetzen.

Müll wächst mit der wachsenden Bevölkerung

Für die Himberger bringt das neue Sammelzentrum einen zusätzlichen Vorteil: Sie müssen zur Entsorgung ihres Mülls nicht mehr über den häufig geschlossenen Bahnübergang ins Industriegebiet. SP-Bürgermeister Ernst Wendl erklärte anlässlich des festlichen Spatenstiches die Notwendigkeit eines neuen und vor allem größeren Sammelzentrums.

In den vergangenen knapp zwanzig Jahren ist Himberg von 3.500 auf rund 5.400 Einwohner angewachsen. Tendenz weiter steigend. Mit der wachsenden Bevölkerung wachse auch der Müll. Zudem würden Abfälle im Vergleich zum vorigen Jahrhundert nach vielen zusätzlichen Kriterien getrennt.

Für die Errichtung des Wertstoffsammelzentrums wird auch das baufällige „Alte Spital“ abgerissen. In diesem wohnte bis zuletzt ein rund 80-jähriger Mann. Er hätte neben dem Gelände einen komfortablen Wohn- und Sanitärcontainer beziehen sollen, womit er auch einverstanden gewesen wäre – er verstarb jedoch just am Tag vor dem Spatenstich.