Kanalsanierung: Kunststoff statt Keramik-Relikt

In der Reintalsiedlung in Lanzendorf werden die 45 Jahre alten Rohre ersetzt.

Erstellt am 06. Dezember 2021 | 05:00
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Kanalrohre
Bürgermeisterin Silvia Krispel und Gemeinderat Michael Komarek (beide SPÖ) mit einem der neuen Kunststoff-Kanalrohre in der Andreas-Radlinger-Straße.
Foto: Gemeinde Lanzendorf

Als „längst überfällig“ bezeichnet Bürgermeisterin Silvia Krispel (SPÖ) die Kanalsanierung in der Reintalsiedlung. Immerhin entstand dieser Teil Lanzendorfs in der unmittelbaren Nachkriegszeit und „die Kanalrohre sind dort schon 40 bis 45 Jahre alt.“

Doch Kanalarbeiten sind teuer. Alleine die Umrüstung der Reintalsiedlung von alten Steinzeug- auf moderne Kunststoffrohre kostet die Gemeinde rund 180.000 Euro. „Das ist schon lange ein Thema und ich habe gesagt: ‚Das nehmen wir jetzt in Angriff‘. Es ist eine Notwendigkeit“, untermauert Krispel.

Neben dem ein oder anderen Rohrbruch sorgten in der Siedlung vor allem Starkregen- Ereignisse für überlaufende Kanäle. Im Zuge der Sanierung wird auch gleich die Straße instandgesetzt sowie Bäume und Sträucher gepflanzt.

In der Abwicklung ist nun Gemeinderat Michael Komarek (SPÖ) maßgeblich involviert. Er hat nach dem Tod von Joachim Werdenich die Bauagenden übernommen. „2022 folgen Kanalarbeiten in der Feldgasse“, berichtet er. Denn die dortige Infrastruktur ist ebenso alt wie jene in der Reintalsiedlung, ergänzt Ortschefin Krispel.