Sportplatz wird nun geplant. Anfang Dezember beginnt ein Architektenwettbewerb. Eine Sporthalle soll Teil der Planungen sein.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 24. November 2019 (04:38)
Die Fläche des jetzigen Sportplatzes soll nach Fertigstellung der neuen Sportanlage für die Errichtung von Wohnungen genutzt werden.
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„Es ist klar, was wir haben wollen“, sagt VP-Bürgermeister Fritz Blasnek über die geplante Neuerrichtung der örtlichen Sportanlage. Jene Arbeitsgemeinschaft, die sich in den letzten Monaten damit auseinandergesetzt hat, ist nun zu einem Ergebnis gekommen. Am 2. Dezember startet ein Architektenbewerb.

Die Rahmenbedingungen für diesen Wettbewerb gibt die Marktgemeinde vor. So soll es insgesamt drei Spielfelder geben – ein Hauptspielfeld und zwei für das Training. Das Hauptspielfeld soll neben einer Zuschauertribüne auch alle dazugehörigen Gebäude wie Kabinen für Trainer und Spieler, eine Kantine oder auch Garagen umfassen. „Es ist ein Komplettpaket, das bis zur Regionalliga tauglich ist“, hält Blasnek im Gespräch mit der NÖN fest.

Plätze für Zuschauer sowie Kabinen soll es auch bei den beiden Trainingsfeldern geben. Eines der Trainingsfelder soll mit Kunstrasen ausgestattet werden. „Beide Plätze sollen auch als Spielfelder genutzt werden können“, so Blasnek. Mit einer Flutlichtanlage sollen alle drei Plätze ausgestattet werden.

Bau einer Sporthalle wird angedacht

Bei der Planung des neuen Sportplatzes soll auch die Errichtung einer Sporthalle berücksichtigt werden. Diese soll laut Blasnek für den Sport „multifunktional“ nutzbar sein. So sollen darin Ballsportarten möglich sein, auch eine Tanzfläche, ein Funcourt und ein Golf-Simulator seien vorstellbar.

Ein Betreiber habe sich bereits gefunden, so Blasnek. Ob die Sporthalle errichtet wird, sei letztlich aber eine Kostenfrage. Für das ganze Projekt hat der Gemeinderat insgesamt drei Millionen Euro vorgesehen. „Ziel des Wettbewerbs ist es aber, eine Kombination von Halle und Sportplatz zu finden“, meint Blasnek.

Auch ökologische Aspekte sollen bei der neuen Sportanlage berücksichtigt werden. Der Rasen soll beispielsweise mit Wasser aus einem Brunnen bewässert werden, für das Wasser soll es weiters ein Rückhaltebecken geben. Auf den Gebäuden sollen zudem Solaranlagen angebracht werden.

Der Neubau des Sportplatzes ist notwendig geworden, da der aktuelle Platz bereits in die Jahre gekommen und zu klein ist. Auf dieser Fläche sollen nach Fertigstellung der neuen Sportanlage Wohnungen entstehen.