Schnabl-Tourstopp im Brucker Bezirk. SPÖ-Landeschef Franz Schnabl will mit seiner "Nach vorn"-Tour die Kräfte seiner Partei in Niederösterreich gegen die türkis-blaue Bundesregierung bündeln. Aus diesem Anlass fand nun ein Workshop im Service-Center in Schwechat statt.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 21. Februar 2019 (15:31)
SPÖ
SPNÖ-Gemeindevertreterverbands-Präsident Rupert Dworak, Landesparteivorsitzender Franz Schnabl,Christian Staller, Bezirks-Gemeindevertreterverbandsobmann Jürgen Maschl, Landtagsabgeordneter Gerhard Razborcan und Bezirksparteichef Rainer Windholz beim Workshop in Schwechat.

„Wir müssen in den Gemeinden unsere sozialen und demokratischen Kräfte bündeln, um rechtspopulistischen und hetzerischen Kräften entgegenzuwirken. Ohne Konkurrenz schläft das soziale Gewissen von Schwarz-Blau völlig ein", ist Franz Schnabl überzeugt. Der Vorsitzende der SPÖ Niederösterreich tourte daher durch die Bezirk, um sich mit den dortigen Mitgliedern und Funktionären zu vernetzen.

Am Mittwoch machte Schnabl im Brucker Bezirk Station. Im SPÖ-Service-Center in Schwechat setzten sich die Teilnehmer im Rahmen eines Workshops mit verschiedensten Themen auseinander. "Unsere Mitglieder, Mandatar und Funktionäre sind in den Gemeinden diejenigen, die durch den direkten Kontakt mit den Bürger wissen, wo es Probleme gibt, was die Menschen brauchen, was wir tun können, um das Leben jedes Einzelnen verbessern zu können", meint dazu Bezirksparteichef Rainer Windholz.

Wahlen als zentrales Thema

Zielgerichtet war der Inhalt des Tourstopps auf die kommenden Wahlauseinandersetzungen. "Sowohl bei den Arbeiterkammer-Wahlen, bei den EU-Wahlen und natürlich bei den Gemeinderatswahlen ist es wichtig, Schwarz-Blau Paroli zu bieten", betont Schnabl. 

Aber auch Themen wie der "Arbeitsmarkt" wurden diskutiert. So ist die Schwechater Nationalrätin Katharina Kucharowits, ebenfalls Teilnehmerin am Workshop, überzeugt, dass es ohne SPÖ keine "ernst zunehmenden Kollektivvertragsabschlüsse und Mindestgehälter" geben würde. 

Landtagsabgeordneter Gerhard Razborcan sieht die SPÖ als einzige Partei, die sich "für bessere Arbeitsbedingungen, höhere und faire Gehälter und Pensionen" einsetzt. "Wir wollen mit den Niederösterreichern gemeinsam eine faire, solidarische und menschliche Gesellschaft gestalten", hält der Leopoldsdorfer fest.