Schwechat

Erstellt am 18. Mai 2018, 04:24

von Gerald Burggraf

Jubiläum: Teddy-Spital wird 10. Im „Krankenhaus“ werden den Kindern spielerisch Abläufe in realen Einrichtungen anhand ihrer Plüschtiere nähergebracht.

Angela Simunek mit Sana und Viki beim Teddybärenkrankenhaus im Vorjahr.  |  Burggraf

Den ersten Kontakt mit dem Konzept des Teddybärenkrankenhauses hatte Angela Simunek mit ihrer damals dreijährigen Tochter bei einem Rot-Kreuz-Event in Niederösterreich. Die Inhaberin der Stadtapotheke war begeistert.

"Diese Veranstaltung ist bis heute einzigartig"

Doch es sollte bis 2009 dauern, bis sie den Veranstalter, den Medizinstudentenverein „Austrian Medical Students Association“ (AMSA), so weit hatte. Dank der Unterstützung von Schwechater Rotem Kreuz und der Pfarre fand schließlich das erste Teddybärenkrankenhauses in der Braustadt statt. „Diese Veranstaltung ist bis heute einzigartig“, weiß Simunek. Ziel ist es, den Kindern die Angst vor Ärzten und Spitälern zu nehmen. Mit ihren Stofftieren werden daher Untersuchungsstationen wie Röntgen-, Gips- oder gar OP-Bereiche absolviert. Jedes Kind kann somit Verletzungen oder Beschwerden seiner kuscheligen Freunde erkennen und behandeln.

Zum zehnjährigen Jubiläum wird das Teddybärenkrankenhaus, das am 24. und 25. Mai stattfindet, um eine Lesung aus „Paddington ist krank“ am Donnerstag um 18 Uhr ergänzt. Im „Normalbetrieb“ ist der Vormittag für die Erstklässler der Schwechater Volksschulen reserviert, „ab 13 Uhr steht es allen Kindern zur Verfügung“, hält Simunek fest. „Meine ‚Lieblingspatientin‘ war ein riesiges Plüschkänguru, das eigentlich gar nicht krank war, sondern nach einer Hausgeburt zur Kontrolle kam und ihr Baby auch in der Bauchtasche dabei hatte“, erinnert sich die Initiatorin.