Lkw-Fahrer mit einer Tonne explosiven Stoffen erwischt. Fässer waren nicht deklariert und unsachgemäß verstaut. Polizei ließ Chemikalien in ein Lager nach Schwechat bringen.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 05. August 2020 (12:58)
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Ein 54-jähriger Lkw-Lenker ist am Montagvormittag auf der Wiener A23 mit mehr als einer Tonne hochexplosiven Materials in seinem Lastwagen erwischt worden. Beamte der Landesverkehrsabteilung stoppten den Lkw des polnischen Staatsbürgers bei einer Routinekontrolle in der Leopoldstadt in Fahrtrichtung Norden. Im Schwerfahrzeug entdeckten sie mehrere Fässer Chemikalien.

Es handelte sich um selbstentzündliche und hochexplosive Stoffe, die vermutlich zur Feuerwerksherstellung gedacht waren. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich handelt es sich in Summe um 1.040 Kilo Stoffe, die "im wahren Sinn des Wortes ein hochexplosives Gemisch" waren. Sie waren unsachgemäß gesichert, unter Kartons versteckt und nicht oder falsch deklariert.

Die Stoffe wurden nach Schwechat in ein Lager gebracht. Der Lkw-Fahrer musste 4.000 Euro Sicherheitsleistung zahlen, bevor er weiterfahren durfte. Gegen das Erfüllen behördlicher Auflagen hätte er auch die Stoffe zurückbekommen. Bis Mittwoch hat er sich aber nicht gemeldet.