Neujahrsempfang in Kaserne "mit Zukunft". Mit einem Empfang von Gemeinde und Bundesheer in der Burstyn-Kaserne wird traditionell das neue Jahr in Zwölfaxing begrüßt. Am Donnerstag war es wieder einmal so weit.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 18. Januar 2019 (10:14)

"Es ist schön, dass so viele den Weg hierher gefunden haben. Das ist eine Wertschätzung für die Garnison, das Bataillon und die Gemeinde", hielt SP-Bürgermeisterin Astrid Reiser in ihrer Eröffnungsrede fest. Neben zahlreichen politischen Vertretern aus dem Bezirk konnten sie und Bataillonskommandant Jure Bauer sowie Garnisonskommandant Hans Otto Hrbek allen voran den Generalsekretär des Verteidigungsministeriums, Wolfgang Baumann, in Zwölfaxing begrüßen.

Bauer berichtete, dass die Transformation zum Jägerbataillon zwar noch nicht ganz abgeschlossen sei, der Großteil aber bereits positiv erledigt wurde. "Ein Vollkontingent ist schon ausgebildet worden. Auch heuer werden wir ein Kontingent zumindest mit ausbilden", verriet er. Er sehe das Jahr 2019 daher auch sehr positiv.

Generalsekretär-Besuch eine "besondere Wertschätzung"

Dieser Prognose schloss sich Garnisonskommandant Hrbek an.
"Ich habe bereits vor einigen Jahren gemeint, dass die Garnison eine mit Zukunft ist. Das hat sich bestätigt", zeigte er sich erfreut. Das sei natürlich auch der Nähe zur Bundeshauptstadt Wien geschuldet. So ist man ja eine von zwei Sicherheitsinseln in Niederösterreich. "Daher ist es ein Standort mit Zukunft", betonte er. Eine besondere Wertschätzung sei laut Hrbek auch der Besuch von Verteidigungsministeriums-Generalsekretär Wolfgang Baumann.

Baumann verriet in seiner Rede, dass er selbst als Teil der neunten Brigade in der Burstyn-Kaserne stationiert war. Auch wenn es heute, nach der Umstellung vom Panzer- zum Jägerbataillon, keine Panzer mehr in Zwölfaxing gibt, hob er dennoch die hervorragenden Leistungen in der Kaserne hervor. Denn die hervorragenden Panzerfahrer Österreichs wurde hier ausgebildet und das sei auch eine "Leistung in Zwölfaxing" gewesen.