Formanstieg von Winter/Hörl hält weiter an. Der Aschbacher Tobias Winter und Julian Hörl kamen in Kanada auf Rang neun. In Tokio knüpfte das Duo beim Olympia-Test mit Rang 17 an der starken Leistung an.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 30. Juli 2019 (06:08)
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Gut in Form. Tobias Winter (l.) und Julian Hörl (r.) belegten beim stark besetzten Turnier in Tokio den 17. Rang.

35 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit begrüßte das Duo Tobias Winter und Julian Hörl in Tokio, dem Austragungsort der Olympischen Spiele 2020.

Trotz der starken Leistung beim Drei-Sterne-Turnier in Kanada (Rang neun), musste das Duo beim stark besetzten Turnier in die Qualifikation. Mit Siegen über die heimischen Tsuchiya/Murakami sowie den mehrfachen World-Tour-Turniersieger Pedro Solberg und Vitor Felipe aus Brasilien gelang der Sprung in das Hauptfeld. Da wartete in der Gruppe die aktuelle Nummer Eins Mol/Sorum (späteren Sieger), die Olympiassieger von 2008 Phil Dalhausser/Nick Lucena sowie der Hallen-Olympiasieger Reid Priddy mit Partner Theodor Brunner.

„Als wir das Los gesehen haben, ist uns erst einmal das Herz in die Hose gerutscht“, sagt der Niederösterreicher Tobias Winter. Im Duell mit der Nummer eins aus Norwegen setzte es eine 0:2-Niederlage. Auch gegen die US-Amerikaner Phil Dalhausser und Nick Lucena musste sich die Österreicher mit 1:2 nur knapp geschlagen geben.

Für den Aufstieg in die Eliminationsrunde brauchte das Duo Winter/Hörl einen Sieg gegen die Indoor-Olympiasieger. Und der folgte gegen die US-Amerikaner Reid Priddy und Theo Brunner. Dabei drehten Winter/Hörl die Partie zum 2:1. „Das war definitiv eines der verrücktesten Matches meiner bisherigen Karriere“, berichtet Winter. Gegen die Chinesen Wu/Ha war dann aber Endstation. So sprang der 17. Rang heraus. Jetzt wartet das Saisonhighlight mit dem Vienna Major auf der Donauinsel.