Amstettner Wölfe feiern im Benefizspiel klaren Sieg

Erstellt am 30. November 2022 | 01:45
Lesezeit: 3 Min
Christian und Nick Jurik
Über 300 Fans kamen in die Amstettner Eishalle, um die Zwillingsbrüder Christian und Nick Jurik – und ihre Wölfe – zu unterstützen.
Foto: Anton Kovacs
Amstetten führt nach zwei Runden die Tabellen. Jüngstes Spiel für guten Zweck.

Mit einem 12:2-Triumph über die Tullner Hummels waren die Amstettner Wölfe perfekt in die neue Saison der ersten Landesliga gestartet. Am vergangenen Freitag stand nun das zweite Heimspiel am Programm – und es war ein Besonderes. Denn die Partie gegen die Mödling Dragons organisierten die Amstettner als Benefizspiel. Der gesamte Reinerlös des Abends – Eintritt als freie Spenden, Tombola-Erlös und Ausschank im Vereinsraum – wurden an die Familie Jurik gespendet, um den Brüdern Christian und Nick Jurik einen Treppenlift zu ermöglichen. Und über 300 Eishockeyfans wollten die Jurik-Zwillinge unterstützen. Außerdem wurde zu Ehren von Gerry Heindl vor Spielbeginn eine Trauerminute abgehalten.

Wölfe ließen nichts anbrennen

Aber auch am Eis selbst lief es für die Wölfe ganz wie erhofft. Amstetten hatte von Anfang an das Heft in der Hand, Mödling wehrte sich zwar, nach fünf Minuten konnte Christoph Haselsteiner dennoch das erste Mal für die Heimischen netzen – und keine 30 Sekunden später erhöhte Jona Langenreither. Einige gute Möglichkeiten waren dann die Vorboten für die Treffer Nummer drei und vier durch Paul Holzer und Spielertrainer Matthias Schwab.

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Von Beginn an dominant. Spielertrainer Matthias Schwab (vorne rechts) erzielte einen Doppelpack beim 7:0-Sieg seiner Wölfe gegen die Dragons aus Mödling.
Foto: Foto Anton Kovacs

Genauso ging es im Mitteldrittel weiter: Die Wölfe dominierten, die Dragons verteidigten körperbetont. Kurz nach Beginn stellte Schwab dann auf 5:0. Zur Halbzeit sorgte Sebastian Fehringer für den sechsten Amstettner Treffer, woraufhin beide Teams ihre Goalies wechselten. Harald Ifkovits durfte sich über ein halbes Shutout freuen und überließ Goaliekollege Peter Dorfmayr den Mostviertler-Kasten, der ebenfalls nicht viel abzuwehren hatte.

Im letzten Drittel konnten sich die Gäste einige Chancen erspielen. Bitter für die Wölfe: Sebastian Fehringer fand sich zur Drittelhalbzeit in einem Raufhandel mit einem der Gäste wieder und musste danach für diese Aktion duschen gehen und fehlt den Wölfen nun voraussichtlich die nächsten beiden Spiele. Im darauf folgenden fünfminütigen Penaltykilling setzte Paul Holzer den Schlusspunkt – 7:0.