Julia Freinberger hat den WM-Titel im Visier. Am 7. März 2020 steigt die Fight Night in Amstetten. Julia Freinberger könnte sich im Hauptkampf zur Weltmeisterin küren.

Von Michael Bouda. Erstellt am 24. Dezember 2019 (02:29)
Nach ihrem EM-Titel 2019 will sich Julia Freinberger bei der kommenden Amstettner Fight Night die WM-Krone aufsetzen.
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Tosender Applaus erfüllte das Energy Fitness Amstetten, als sich Lokalmatadorin Julia Freinberger gegen die Serbin Teodora Vidic im März zur Europameisterin kürte. Noch lauter soll der Jubel am 7. März 2020 sein: Da wird Freinberger bei der Amstettner Fight Night gegen Leila El Akab um den Weltmeister-Titel kämpfen.

„Das wird eine sehr harte Nuss“, sagt Organisator Christian Pfannhauser, der Freinberger bis zuletzt trainierte. Was das Coaching betrifft, ist er nun in die zweite Reihe getreten. Diese Aufgabe hat mittlerweile Robert Roseneder, der sich bei der vergangenen Fight Night sensationell den WM-Titel schnappte, über. „Ich stehe ihm aber immer mit Rat und Tat zur Seite“, lacht Pfannhauser.

Freinberger und El Akab werden den Hauptkampf bestreiten. Dieser wird am 7. März aber nur die Spitze des Eisbergs sein. Wie bereits 2019 warten auf die Zuschauer insgesamt elf verschiedene Kämpfe. Unter anderem ein Leichtkontakt-Kickbox-Kampf. „Wir wollen diese Sportart vorstellen, bei der es um leichte, schnelle Bewegungen geht, nicht um Schlaghärte wie beim Vollkontakt-Kampf“, erläutert Pfannhauser.

Darüber hinaus könnte es noch einen zweiten WM-Titelkampf sowie einen Europameisterschaftskampf geben. „Da ist die Entscheidung vom Verband noch ausständig“, hofft Pfannhauser auf noch hochkarätigere Kämpfe.

Bis dahin heißt es für Freinberger trainieren, trainieren, trainieren. „Sie hat den EM-Titel und jetzt die Chance auf den WM-Titel“, betont Pfannhauser. „Das wird aber eine sehr schwere Aufgabe. Das benötigt noch sehr viel Training.“