Hausmening: Ein neuer Sieger. Der Slowake Michal Milko entschied das Hausmening Open für sich. Lokalmatador Stefan Krimm unterlag erst im Finale.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 25. August 2014 (10:04)
Der neue Sieger. Der 29-jährige Slowake Michal Milko, der heuer in der burgenländischen Landesliga A Meisterschaft spielte, trug sich beim Hausmening Open erstmals in die Siegerliste ein. Foto: Ingrid Vogl
NOEN, Ingrid Vogl
Nach dem Turnier in Waidhofen stand letzte Woche in Hausmening bereits das nächste ÖTV-Turnier im Kreis West am Programm. Während es im Ybbstal seit sieben Jahren den selben Triumphator gibt, trug sich in Hausmening wieder ein neuer Mann in die Siegerliste ein: der Slowake Michal Milko.

Hochklassiges Achtelfinalduell mit Lang

Der 29-jährige Linkshänder, der heuer als Nummer 1 in der burgenländischen Landesliga A Meisterschaft spielte, stand nur dank einer Wild Card fix im Hauptbewerb. Dass ihm diese zurecht zuerkannt worden war, wurde schnell klar. Als Erster bekam Qualifikant Ondrey Breza (Union Allhartsberg) die Klasse des Slowaken zu spüren.

Dass Milko ein gewichtiges Wörtchen um den Turniersieg mitreden wird, wurde spätestens im Achtelfinale klar. In einer hochklassigen Partie setzte er sich in drei Sätzen gegen den als Nummer vier gesetzten Wiener Christoph Lang durch.

Lokalmatador Krimm im Endspiel geschlagen

Danach gab Milko keinen Satz mehr ab. Nicht im Semifinale gegen den topgesetzten Harlander Markus Sedletzky und auch nicht im Finale gegen Lokalmatador Stefan Krimm.

Dieser spielte ein hervorragendes Turnier. Im Achtelfinale warf der ungesetzte Hausmeninger mit dem Harlander Thomas Fischer die Nummer zwei des Turniers in zwei Sätzen aus dem Bewerb. In die Verlängerung musste Krimm jedoch im Viertelfinale gegen den Waidhofner Lukas Sieghartsleitner, dessen Spielweise Krimm nicht wirklich behagte.

Mit einem 6:0 im Entscheidungssatz erwies er sich aber letztendlich doch noch als der klar bessere Spieler. Auch der 19-jährige Johannes Auer (Sportunion Purgstall) hatte im Semifinale gegen seinen Kreisobmann Stefan Krimm nichts zu bestellen.