Oliver Laaber: Eine Leidenschaft für Parathriathlon

Der Blindenmarkter Oliver Laaber lebt als Paratriathlon-Referent für den Sport.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 01:43
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Der Blindenmarkter Oliver Laaber (r.) war als Trainer bei den paraolmypischen Spielen in Tokyo mit am Start. Er durfte sich gemeinsam mit Gottfried Brungraber (l.) über die Silbermedaille von Florian Brungraber (M.) freuen. Foto
Foto: privat

Nach den erfolgreichen Österreichischen Sprint-Staatsmeisterschaften im Triathlon in Blindenmarkt gab es erneut Grund zur Freude für einen Bürger aus der kleinen Gemeinde im Mostviertel. Oliver Laaber, ÖTRV-Paratriathlonreferent und ÖTRV Sportdirektor-Stellvertreter war als Headcoach des österreichischen Triathlon-Teams bei den Spielen in Tokyo/Japan. Nicht nur, dass es eine außergewöhnliche Zeit und ein unvergessliches Erlebnis im Land der aufgehenden Sonne war, auch die Wetterbedingungen, wie die Hitze, sind mit den bei uns in Europa nicht vergleichbar. Die Außentemperaturen erreichen um 6 Uhr in der Früh schon Werte um die 30 Grad, aber auch die Wassertemperatur ist gleich hoch. Um die Wassertemperaturen um 1 – 2°C runterzukühlen, wurde mittels drei Generatoren versucht, das Wasser umzuwälzen.

Die Bedingungen waren aber für alle Athleten gleich. Am besten mit den Bedingungen vor Ort zu Recht gekommen ist der Oberösterreicher Florian Brungraber (OÖ). Das ganze Team durfte sich über die Silbermedaille von Florian freuen. Der Oberösterreicher sicherte sich mit einer Top-Leistung den 2. Platz hinter dem Niederländer Jetze Plat. Danach folgte die österreichische Staatsmeisterschaft im Parathriatlon in St. Pölten. Da holte sich Florian Brungraber den Sieg vor Günther Matzinger und Oliver Dreier aus Weyer. Eine Besonderheit bildete die Staffel Tokyo 2020 mit Janina Falk, Walter Ablinger und Tom Geierspichler. Ihnen fehlten nur 32 Sekunden auf den späteren Staatsmeister Florian Brungraber. „Ich bin sehr stolz, dass wir diese drei Ausnahmesportler in St. Pölten begrüßen durften. Ein besonderer Tag für den Sport, für den Triathlonsport und ganz besonders im Sinne der Inklusion“, freute sich Paratriathlonreferent Oliver Laaber.