Amstetten legte im Duell um AVL-Platz drei vor. Der VCA stellte in der best-of-three-Serie um Platz drei mit einem Fünfsatzsieg auf 1:0. Das zweite Spiel folgt am Mittwoch.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 10. April 2018 (02:49)
Dagegengehalten. Die Amstettner – im Bild Fabian Kriener und Fabian Schmiedbauer beim Block (von links) – machten im ersten Spiel um Platz drei zweimal einen Satzrückstand gut und setzten sich in fünf Sätzen durch. Jolly Joker Boris Nikolic (rechts) steuerte zum knappen Am-stettner Sieg auch drei Punkte bei.
Ingrid Vogl

„Wir wollen den dritten Platz holen und die Saison zur erfolgreichsten in der Geschichte des VCA machen“, gab Kapitän Maximilian Landfahrer vor Spielbeginn die gewünschte Marschroute für das kleine Finale vor.

Mit Amstetten und Graz treffen in der best-of-three-Serie um Platz drei zwei Teams aufeinander, die auf österreichische Spieler setzen und auf einem ähnlichen Niveau agieren. In den bisherigen Duellen im AVL-Grunddurchgang triumphierte jeweils die Heimmannschaft, dem VCA gelang allerdings im Cup der Finalsieg in der Grazer Bluebox. Die Amstettner führten daher im direkten Vergleich mit 3:2. Ein weiterer Sieg sollte nun am Freitag folgen.

Wie erwartet entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und eine hart umkämpfte Partie, die über die volle Distanz ging und in der die Amstettner zweimal einen Satzrückstand wettmachen mussten. „Das war eine schwere Geburt“, fasste VCA-Sportdirektor Micha Henschke den Fünfsatzerfolg seiner Mannschaft zusammen.

VCA lief zweimal Rückstand hinterher

Die Hausherren begannen gut, verloren im ersten Satz aber bald den Faden. Die Grazer starteten eine Aufholjagd und entschieden den Satz klar für sich. „Das war sicherlich nicht eine unsere stärksten Leistungen. Wir haben viel zu viele Eigenfehler gemacht“, wusste Mittelblocker Fabian Schmiedbauer den Grund für den Rückstand.

Weniger fehleranfällig präsentierten sich die Amstettner dann im zweiten Satz und glichen aus. Es gelang ihnen aber nicht, auf diesem Level konstant weiterzuspielen. Im dritten Satz schlichen sich wieder vermehrt Fehler ein und Graz legte wieder vor.

„Wir haben uns dann nochmals gepusht und als Team wieder ins Spiel zurückgefunden“, betonte Mittelblocker Schmiedbauer, der mit seinen 13 Zählern mitverantwortlich dafür war, dass der VCA einen fünften Satz erzwang. Diesen sicherten sich die Gastgeber mit 15:11.

„Jetzt können wir in Graz den Sack zumachen“, freute sich Sportdirektor Micha Henschke über den Sieg. Das zweite Duell der Serie findet am Mittwoch um 17.30 Uhr in Graz statt.