Amstetten ließ sein Potenzial aufblitzen. Nach der 1:3-Niederlage gegen Meister Aich/Dob folgte gegen den Aufsteiger Sokol ein klarer 3:0-Sieg.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 08. Oktober 2019 (01:50)
Anton Kovacs
Abgeblockt. Amstetten machte kurzen Prozess mit den Gästen aus Wien und gewannen in einer guten Stunde 3:0.

Gegen den Vorjahresmeister zeigte die Mannschaft von Neocoach Mircea Dudas erstmals auf. Vor allem im ersten Durchgang nutzten die Amstettner eine Schwächephase des Favoriten und gewann 25:20. „Es war der erwartet schwierige Auftakt, aber die Mannschaft hat sich gut verkauft. Aich/Dob ist Österreichs Spitzenteam und nahezu unverändert zur letzten Saison. Wir sind mit einem völlig neuen Team in die Partie reingageganen und der Auftakt konnte sich sehen lassen“, war Amstettens Sportdirekter Michael Henschke zufrieden. Im zweiten Durchgang fanden die Kärntner wieder zurück zu ihrer Stärke und glichen mit 25:19 aus. Danach hielten die Gäste gut mit, doch der Meister brachte die Partie souverän in den weiteren zwei Durchgängen nach Hause.

AMSTETTEN NÖ - SOKOL V 3:0. Nach gut einer Stunde war der Sieg für Amstetten bereits in trockenen Tüchern. „Unser Team hat teilweise sehr gut gespielt und auch gezeigt, was möglich ist. Ein perfekter Heimauftakt“, freut sich Sportdirektor Michael Henschke. Die große Stärke der Heimischen: Die Variabilität im Angriff. Auch Coach Mircea Dudas nutzte die Überlegenheit seiner Truppe und rotierte in der Partie. Außer dem dritten Aufspieler kam der gesamte Kader zum Einsatz.