Amstetten

Erstellt am 13. März 2018, 02:39

von Ingrid Vogl

VCA Amstetten im NÖ-Derby ohne Satzgewinn. Amstetten musste sich im NÖ-Derby im Waldviertel in drei Sätzen geschlagen geben und auf Lukas Scheucher verzichten.

Verletzungspech. Im NÖ-Derby gegen Waldviertel stand VCA-Trainer Igor Simuncic nicht der gesamte Kader zur Verfügung. Karl Jurkovics (Mitte) kam anstelle des verletzten Mittelblockers Fabian Schmiedbauer zum Einsatz, Lukas Scheucher (rechts) musste die Partie im ersten Satz nach einem Zusammenstoß mit Thomas Tröthann wegen einer Handverletzung beenden.  |  Vogl

Nach dem erfolgreichen Cup Final Four und dem dritten Triumph in Folge stand für die Amstettner am Samstag wieder Liga-Alltag am Spielplan. „Wir wollen ein super Spiel abliefern und Waldviertel fordern. Zu Hause haben wir sie bereits zweimal besiegt, aber in Zwettl braucht es eine absolute Topleistung, um bestehen zu können“, war sich Sportdirektor Micha Henschke der schwierigen Aufgabe bewusst.

Die Mostviertler fanden nicht gleich von Beginn an in ihren Spielrhythmus. Die routinierte Waldviertler Mannschaft nützte dies aus und ging schnell in Führung. Die Gäste kämpften sich zwar wieder heran, aber bei einem Rettungsversuch zur Satzmitte prallten Außenangreifer Lukas Scheucher und Diagonalangreifer Thomas Tröthann zusammen. Scheucher erlitt dabei eine Handverletzung und konnte das Match nicht fortsetzen. Der zweite Ausfall nach Mittelblocker Fabian Schmiedbauer, der sich im Training verletzte und daher im Waldviertel fehlte. „Das hat uns im ersten Satz dann völlig aus dem Konzept gebracht“, erklärte Tröthann.

Satzball im dritten Satz nicht genutzt

Nach dem klaren Satzverlust kamen die Amstettner zwar besser ins Spiel, die wichtigen Punkte machten aber weiterhin die Waldviertler und sie stellten auf 2:0 in Sätzen. „Es war leider nicht unsere beste Leistung in dieser Saison. Wir waren vielleicht noch ein wenig müde von den Cupstrapazen und sie haben uns von Beginn an mit ihrem starken Service unter Druck gesetzt“, analysierte Thomas Tröthann den Spielverlauf.

Im dritten Satz zogen die Waldviertler dann rasch auf 11:3 davon. Der Truppe von Trainer Igor Simuncic gelang jedoch noch einmal der Anschluss und die Amstettner erarbeiteten sich sogar einen Satzball. Am Ende war es aber der Waldviertler Routinier Rudinei Boff, der zuerst mit einem starken Angriff den Satzball abwehrte und danach mit einem Ass für den ersten Matchball der Partie sorgte. Diesen verwandelte Liga-Topscorer Matiss Gabdullins zum 3:0-Sieg der Gastgeber. „Wir sind leider zu spät aus dem Feiermodus erwacht“, erklärte VCA-Sportdirektor Micha Henschke.