Straussis und Co. um letzte Olympia-Chance. Die Leobersdorferinnen Nadine und Teresa Strauss und drei weitere ÖVV-Duos wollen beim Conti Cup-Finale in Den Haag das Tokio-Ticket lösen.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 17. Juni 2021 (12:45)
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Usercontent, Rainer Mirau

Vom 23.-26. Juni findet in Den Haag das Continental Cup-Finale statt. Die Österreichischen Teams qualifizerten sich beim Halbfinale in Baden für den Showdown. Nur die Sieger des Den Haag-Turniers sind in Tokio dabei. Für die Österreicher eine riesige Herausforderung. Bei den Damen sind Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig, so wie die Leobersdorferinnen Nadine Strauss/Teresa Strauss am Start. Bei den Herren sind Robin Seidl/Philip Waller und Martin Ermacora/Moritz Pristauz dabei. Los geht es mit dem Achtelfinale, sowohl die Herren, als auch die Damen spielen gegen Außenseiter Slowenien. Österreichs Nummer eins-Duo spielt jeweils gegen Sloweniens Zweier-Paarung. Die rot-weiß-rote Nummer zwei muss dann gegen Sloweniens Top-Duo ran. Steht es 1:1-Unentschieden muss die Entscheidung in einem dritten Match fallen, dabei dürfen beide Nationen ihre Aufstellung beliebig wählen. Gespielt wird das Turnier im K.O.-Modus. Wer ein Ländermatch verliert, ist raus.

Stimmen zum Conti Cup

Martin Plessl, ÖVV-Headcoach Damen: „Die Aufgabe, den Conti Cup zu gewinnen, ist natürlich eine riesige. Wie jede große Herausforderung werden wir sie Schritt für Schritt angehen. In der ersten Runde wartet Slowenien, ein Team, das zwar wenig World Tour-Erfahrung hat, sich aber zuletzt in ganz guter Form präsentierte. Nichtsdestotrotz sehe ich gute Chancen, diese Runde zu überstehen. Je weiter man vorausschaut, umso schwieriger werden natürlich Prognosen, denn die Teams sind leistungsmäßig nicht weit auseinander und es wird daher auch auf die Tagesform ankommen, darauf, wer seine Nerven gut im Griff hat. Favoriten wie Russland oder Niederlande sind in entfernten Ästen des Tableaus, wenn man am Ende aber das Ticket holen möchte, muss man bereit sein, jeden zu schlagen. Wir werden gut vorbereitet ins Turnier gehen, mit unserem Betreuer-Team auch vor Ort für ein ideales Umfeld sorgen. Spätestens am 26. Juni werden wir wissen, ob uns gelungen ist, was wir uns vorgenommen haben.“

Leonardo Lourenco Da Silva, ÖVV-Headcoach Herren: „Beim Single-Elimination-Modus ist jedes einzelne Match extrem wichtig. Slowenien ist ein unangenehmer Auftaktgegner, der schon viele Teams in Bedrängnis gebracht hat. In unserem Turnierast ist die Schweiz besonders hervorzuheben. Die Eidgenossen treten mit zwei gleichwertigen Teams an. Sie haben nicht umsonst das Zweitrundenturnier in Baden für sich entschieden. Eine starke Mannschaft stellt auch Deutschland – ein möglicher Semifinalgegner. Insgesamt würde ich die Niederländer favorisieren – auch wegen des Heimvorteils. Wie auch immer, wir haben die vergangene Woche hart gearbeitet und werden das auch noch in den kommenden Tagen tun. Wir werden bestens vorbereitet in die Continental Cup Finals starten!“