Revanche oder Rivalitätskampf für Traiskirchner Lions. Traiskirchen trifft in der ersten Runde auf Gmunden oder Klosterneuburg – die NÖN blickt erstmals voraus.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 24. April 2019 (06:46)
F.Michalski
Benedikt Danek zeigt es an. Mit Leidenschaft und Einsatz soll es für die Traiskirchen Lions in den Play-offs noch weit gehen. Die letzte Frage des Grunddurchgangs? Heißt der erste Gegner Klosterneuburg oder Gmunden.

Drei Siege in Serie, das schaffte Traiskirchen zuletzt in Runde sechs. Die Formkurve Richtung Play-off steigt also an. Gegen BC Vienna entschieden die Löwen das Endspiel um Platz sechs eindrucksvoll für sich, gewannen 91:56. Am Wochenende gab es gegen Schlusslicht Fürstenfeld zwar Magerkost für die Löwen-Fans, aber immerhin einen Vier Punkte-Sieg.

Nun geht es in der letzten Runde des Grunddurchgangs im Fernduell gegen Wels. Mit einem Sieg gegen Kapfenberg – gegen die Steirer verloren die Traiskirchner die letzten elf Liga-Begegnungen – und einer zeitgleichen Niederlage der Welser gegen Gmunden würde die Kostic-Truppe noch auf Rang fünf verrücken.

Zu 75 Prozent geht‘s gegen Gmunden

„Kapfenberg ist ein möglicher Halbfinal-Gegner. Das ist dann auch immer eine Kopf-Geschichte, mal schauen“, will Manager Stefan Höllerl nicht zu viel Druck aufbauen: „Zu 75 Prozent geht es gegen Gmunden.“ Die Oberösterreicher sind auf Platz drei der Tabelle eingefroren, würden also im Viertelfinale auf den Sechsten des Grunddurchgangs treffen. Für Traiskirchen wäre es die Chance zur Revanche, in der Vorsaison verloren Benedikt Güttl und Co. gegen die Swans im Halbfinale bekanntlich mit 0:3. Im Grunddurchgang hieß die Bilanz heuer 3:1 für Gmunden.

Die Alternative im Falle eines fünften Platzes wäre ein Derby gegen Klosterneuburg. Historisch gesehen erstrebenswert: Gegen die Dukes gewannen die Traiskirchner ihre einzige Play-off-Serie in den letzten neun Saisonen. Außerdem war die Bilanz im Grunddurchgang ausgeglichen – 2:2. Egal wer kommt, Traiskirchen habe als nominell schlechteres Team einen Vorteil. „Der Modus kommt uns wohl entgegen. Wir spielen zuerst zweimal auswärts, wenn wir da was abgreifen können, sieht‘s, glaube ich, gut aus“, meint Höllerl.