Reisenberg spielt noch „blauäugig“. Nach dem Reisenberg im Frühjahr noch auf seine Form wartet, zeigt sich Michael Buchberger durchaus kritisch.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 02. April 2019 (04:36)
Alexander Wastl
Für Michael Buchberger und seine Teamkollegen läuft es noch nicht richtig rund.

Als die Mannschaft, die es zu schlagen gilt, ging Reisenberg als großer Titelfavorit in die Rückrunde. Im Frühjahr wartet die Haager-Elf jedoch weiterhin auf den ersten Sieg – zwei Punkte aus drei Spielen sind noch nicht wirklich meisterlich. „Zu wenig bedeutet weniger Punkte und weniger Punkte sind die Höchststrafe“, drückt es Reisenberg-Trainer Robert Haager deutlich aus, „wenn uns nicht bald etwas einfällt, wird es schlimm werden.“

Wie gehen die Spieler mit der Unform um? „Wir waren von Anfang an sehr blauäugig und haben geglaubt, es wird schon irgendwie gehen“, spricht Michael Buchberger die Probleme offen an. Dass sich die Gegner zudem auf das Reisenberger Spiel eingestellt haben, hat seinen Teil dazu beigetragen. „Der unbedingte Siegeswille war auch nicht von jedem zu sehen“, appelliert Buchberger an seine Mitspieler, den Kampf anzunehmen. Glück im Unglück: Tabellenführer Himberg verlor in Sommerein mit 1:2, die Reisenberger haben noch ein Spiel weniger am Konto als Himberg.

Als nächster Gegner kommt Wienerwald auf Besuch nach Reisenberg – „Uns fehlt noch ein wenig die Selbstverständlichkeit und die Sicherheit. Ich bin mir aber sicher, die wird bald kommen“, hofft Buchberger bald zur alten Stärke zurückzufinden.