Auf Medaillenjagd in der Wüste. Michael Holub und Paul Vogl zählen zu den Hoffnungsträgern bei den Sommerspielen in den Arabischen Emiraten.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 12. Februar 2019 (02:16)
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Paul Vogl holte bei den letzten Sommerspielen Bronze.

7.500 Athleten aus 192 Nationen werden von 14. bis 21. März bei den Weltsommerspielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten um Gold, Silber und Bronze in ihrer jeweiligen Disziplin kämpfen. Österreich entsendet 61 Sportler, 21 Unified Partner und 20 Trainer zu den Special Olympics World Summer Games nach Abu Dhabi und Dubai.

Einer darf dabei natürlich nicht fehlen: Michael Holub. Während die Spiele in den Emiraten für viele das erste Großevent darstellen, bringt der No Problem Baden Athlet schon einiges an Erfahrung mit. Für Holub sind es die bereits dritten World Games. 2011 belegte er bei den Spielen in Athen mit dem Volleyball-Team Platz 5, 2017 sicherte er sich bei den Heimspielen in der Steiermark die Bronzemedaille im Langlaufen.

Holub und Vogl gehören zu den „Routiniers“

Auch in Skirennen und Boccia-Bewerben konnte er bei Nationalen Special-Olympics-Spielen bereits Medaillen gewinnen. Nun tritt er im Judobewerb an, sein Ziel ist kurz und bündig: „Ich will das Beste geben!“. Ebenfalls kein Neuland sind die World Games für Paul Vogl, der auch im Judo auf Medaillenjagd gehen wird. Der Enzesfelder war auch bei den letzten Weltsommerspielen vor vier Jahren in Los Angeles am Start und konnte sich die Bronzemedaille sichern. Was die Sportarten betrifft, kämpfen die Österreicher in 13 von 24 angebotenen Sportarten um die begehrten Medaillen: Boccia, Bowling, Fußball, Golf, Judo, Leichtathletik, Powerlifting (Gewichtheben), Radfahren, Reiten, Schwimmen, Segeln, Tennis und Tischtennis. Auch im Demonstrationswettbewerb Tanzsport ist Österreich mit zwei Tanzpaaren (jeweils eine Athletin mit einem Unified-Partner) vertreten.