Zuerst gegen, dann mit Rapid Wien. Benjamin Redzic und Philipp Pomer stehen diese Woche beim Rekordmeister auf dem Prüfstand.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 02. April 2019 (04:45)
Alexander Wastl
Begehrtes Duo. Benjamin Redzic und Philipp Pomer (r.).

Ein Tor selbst erzielt, ein weiteres vorbereitet: Philipp Pomer „arbeitete“ gegen die Rapid Amateure weiter an seiner Statistik. Mittlerweile hält der 21-Jährige bei acht Toren. Teamkollege Benjamin Redzic blieb gegen die Wiener zwar ohne Torerfolg, hat aber trotzdem schon mehr Treffer als Pomer erzielt (10).

Das Duo zählt unbestritten zu den Aushängeschildern des ASK Ebreichsdorf – und wurde nicht erst aufgrund des letzten Spiels in Hütteldorf registriert. Pomer war schon im Sommer ein Thema bei Rapid, entschied sich jedoch, zumindest eine weitere Saison Blau-Weiß zu tragen. Nun wird es aber neuerlich ernst: Pomer und auch Redzic stehen diese Woche beim Rekordmeister auf dem Prüfstand. „Das hat aber nichts mit dem aktuellen Spiel gegen die Amateure zu tun, war schon davor vereinbart“, gibt Sektionsleiter Wolfgang Heidenreich Einblicke.

Pomer gestand angesichts des bevorstehenden Probetrainings allerdings: „Das war natürlich eine zusätzliche Motivation, aber die Hauptmotivation ist der Meistertitel.“ Seinem „Auftritt“ blickt der Offensivspieler entspannt entgegen: „Ich nehme das Training ganz gelassen, freue mich über so eine Möglichkeit und versuche, das Beste daraus zu machen.“ Ebreichsdorf-Trainer Zeljko Ristic drückt dem Duo – wohlwissend dass es sich im Sommer aus Ebreichsdorf verabschieden könnte – die Daumen: „Es ist eine große Ehre, ich wäre schon nervös. Die Burschen haben Potenzial, sollen zeigen, was sie drauf haben. Vergönnen tu ich ihnen Real Madrid, wie jedem meiner Spieler.“

Einer, der die Chancen des Duos wohl am besten einschätzen kann, war auch beim Spiel gegen die Rapid Amateure vor Ort: Goran Djuricin. Der holte Pomer einst von Elektra nach Ebreichsdorf und weiß als Ex-Rapid-Trainer natürlich, wie der Hase in Hütteldorf läuft. Der 44-Jährige ist sich sicher: „Im Fußball kann es so schnell gehen, man sieht es ja bei Monschein und Bauer. Wenn sie die Intensität aushalten, traue ich ihnen alles zu. Von der Fitness her kann man sicher noch ein bisschen etwas adaptieren und es gehört auch Glück dazu. Aber spielerisch brauchen sich die beiden keinen Millimeter zu verstecken.“