Brucker Foxes treffen wie NBA-Spieler. Die Brucker nahmen Revanche an Gmünd und übernahmen vorerst die Tabellenführung in der NÖ-Landesliga.

Von Raimund Novak. Erstellt am 05. Februar 2020 (00:56)
In die Enge getrieben. Die Füchse Alexander Koch (l.) und Renan Ferreira (r.) brachten diesen Gmünd-Spieler in Bedrängnis und eroberten den Ball erfolgreich zurück.
Raimund Novak

Nach dem Topspiel der NÖ-Landesliga sind die Füchse aus Bruck die neuen Spitzenreiter. Im Duell gegen Gmünd stürzten sie die Gäste von ihrem Thron.

Dabei begann die Partie nicht nach Wunsch von Coach Otto Heissenberger. Die Foxes begannen nervös und wurden von tollen Spielzügen der Gmündner überrannt. Nach kurzer Spielzeit lagen die Hausherren bereits mit 4:12 zurück. „Sechs Punkte in einer Minute. Das ist zuviel“, versuchte der Trainer seinen Spielern bei einer Auszeit wieder wachzurütteln. Mit Erfolg. Plötzlich klappte bei den Gästen gar nichts mehr. Der Ball wollte einfach nicht in den Korb. Auf Brucker Seite ging alles auf. Sie stellten auf 18:12 und später auf 24:12.

Klosterneuburg bleibt an den Foxes dran

„Im zweiten Viertel war vor allem die Freiwurfbilanz ein entscheidender Faktor für den Umschwung“, macht Heissenberger auf die Treffergenauigkeit aufmerksam. 13 von 14 Freiwürfen wurden versenkt. „Das wäre sogar in der NBA ein toller Wert.“

Dennoch war Gmünd in der Lage das Spielgeschehen noch einmal an sich zu reißen. Ein überragender Radek Vartecky machte es möglich. Er brachte die Gäste im Laufe der Partie sogar kurzfristig in Führung. Angeführt von Topscorer Renan Ferreira hatten die Brucker aber mit sehenswerten Dreiern und wichtigen Punkteserien das Zepter wieder an sich gerissen und am Ende wieder die Nase vorne. 83:75 lautete das Ergebnis. Die Füchse nahmen damit Revanche für die hohe 54:88-Niederlage im letzten Aufeinandertreffen im Grunddurchgang.

Nur einen Punkt hinter Bruck liegt Klosterneuburg – BK6 konnte in Wiener Neustadt nachziehen: 96:84. Mit einem guten Abschneiden am 16. Februar in Klosterneuburg erhoffen sich die Brucker eine gute Ausgangsposition für das Final Four. In diesem abschließenden Best-of-Three-K.O-System haben die besten zwei Teams der Meisterrunde Heimrecht.