Brucker vergeigten Würfe: „Es war wie verhext“. Brucks Trainer musste im Schlagerspiel aufrund zahlreicher Ausfälle taktisch umstellen.

Von Raimund Novak. Erstellt am 27. November 2019 (01:49)
Schwaches Viertel. Der Brucker Renan Ferreira (r.) und seine Teamkollegen zeigten in den ersten Spielminuten Schwächen bei der Wurfleistung. Der Gegner nutzte diese Phase gnadenlos aus.
Raimund Novak

Ausgerechnet jetzt! Im Duell um die Vorherrschaft in der Landesliga hatte Brucks Trainer Otto Heissenberger etliche Ausfälle zu beklagen. Milan Potocar fehlte aus familiären Gründen. Das wusste der Coach schon lange vorher. Aber dann kam noch die Erkrankung von Viktor Dedecek hinzu. Felix Schwerma war dienstlich unterwegs.

Mit sechs Füchsen war in Gmünd dann nichts zu holen. Der Trainer stellte zwar taktisch um: „Wir versuchten, ausschließlich mit Würfen über die Seite zum Erfolg zu kommen“, aber, „gleich zu Beginn gingen bis zu 15 Versuche daneben. Es war wie verhext.“

Zur Halbzeit war die Partie praktisch entschieden. Gmünd führte mit 43:20. Am Ende unterlagen die Foxes mit 54:88.