„Im Maxi Cosi unter dem Tisch“

Erstellt am 01. Oktober 2013 | 16:45
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Foto: NOEN, Agentur Diener
Europameisterschaft / SVS-Spieler Daniel Habesohn erhöht das Trainingspensum und blickt auf seine Kindheit zurück.
Von Raimund Novak

„Die ersten Starspieler sind bereits eingetroffen und der Hallenumbau ist vor kurzem angelaufen“, merkt man Multiversum-Geschäftsführer Martin Sörös die Vorfreude auf die Heim-EM in Schwechat an. Im Gespräch mit der NÖN zeigte er sich erfreut über das große Interesse von Fans und Medien. „Wir haben sogar Anfragen aus Übersee“, so Sörös.

Der Multiversum-Chef betonte die gute Zusammenarbeit von der Werner Schlager Academy, Multiversum und dem österreichischen Tischtennisverband. Rund 150 Personen kümmern sich rund um die Uhr um die Organisation der Wettkämpfe und das Wohl der Spieler.

Die Eröffnungszeremonie steigt am Freitag um 17 Uhr, wo Fans und Spieler erstmals den EM-Song „ I love this game“ von Manuel Ortega zu hören bekommen. Schon kurz darauf um 18 Uhr folgt der Schlager im Teambewerb zwischen Österreich und Deutschland. Mit dabei auch Daniel Habesohn, der sich kurz vor dem Duell mit den Eidgenossen wieder an seine Kindheit erinnert. Vor allem an seine Mutter, die ebenfalls eine erfolgreiche Tischtennisspielerin war. „Sie hat mich im Training immer im Maxi Cosi unter den Tischtennis gestellt.“ Mittlerweile spielt er den einen oder anderen Gegner an die Wand und hofft auf eine Überraschung gegen Deutschland, die ihre Nummer eins vorgeben müssen. „Aber auch ohne Timo Boll sind sie immer noch hoher Favorit auf Gold“, so Habesohn, der gemeinsam mit Robert Gardos den Titel im Doppel verteidigen möchte.