Elite gastiert in Bruck. Der Brucker Tischtennisprofi Rene Gutdeutsch organisiert gemeinsam mit seinem Doppelkollegen Roman Kiessling ein internationales Weltranglistenturnier in der Volksschule.

Von Raimund Novak. Erstellt am 09. Januar 2020 (00:23)
Wir packen das!Rene Gutdeutsch und Roman Kiessling waren einst beim TTC Bruck Teamkollegen und organisieren nun gemeinsam ein internationales Teqpong-Weltranglistenturnier.
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NÖN: Sie sind gerade vom Weltcupserienauftakt aus Budapest zurückgekehrt. Wie haben Sie abgeschnitten?

Gutdeutsch: Leider hatte dieses Turnier sportlich keinen Wert, da laut Veranstalter zwei Tage vor dem Wettkampf in der Sporthalle Feuer ausgebrochen war. Es wurde kurzfristig ein Zelt aufgebaut, aber es war eiskalt. Ich bin gleich in Runde eins ausgeschieden.

NÖN: Im Vorjahr mischten Sie bei der 1. Teqpong WM mit. Was hat sich seither bei der neuen Trendsportart getan?

Rene Gutdeutsch: Heuer wurde eine Weltrangliste eingeführt. Nun finden pro Monat bis zu zwei Turnieren statt. Die besten Spieler können sich für die WM Ende 2020 in Paris qualifizieren.

NÖN: Ein Quali-Turnier möchten Sie im Mai nach Bruck holen. Wie laufen die Vorbereitungen?

Gutdeutsch: Ich suche noch einige Freiwillige, die mich und meinen Doppelpartner Roman Kiessling bei der Turnierleitung und dem Buffet unterstützen. Der Obmann des Brucker Tischtennisclubs Werner Wenzel hat mir die Hilfe schon zugesagt. Außerdem möchte ich Kontakt mit ehemaligen Fußball-Bundesligaspielern aufnehmen, um den Zuschauern ein spezielles Showmatch liefern zu können. Gespielt wird in der Sporthalle der Volksschule in der Fischamenderstraße. Aufgebaut werden die Tische von einem Team aus Ungarn. In diesem Land ist Teqpong aufgeblüht und dort sind auch etliche Topspieler zu Hause.

NÖN: Werden auch Spieler des Tischtennsclubs Bruck an die Platte treten?

Gutdeutsch: Ja, aber nicht nur das - auch Tennisspieler sind dabei. Neben den Elitespielern aus England, Frankreich und Ungarn, hat eigentlich jeder die Möglichkeit, sich beim Turnier anzumelden. Vom Anfänger bis zum Profi sind alle herzlich willkommen.

NÖN: Haben Sie sich bereits Ihren eigenen Tisch zugelegt?

Gutdeutsch: Ja, ich konnte mir bereits einen besorgen. Nun bin ich noch auf der Suche nach einem geeigneten Standort. Derzeit laufen noch Gespräche mit der Gemeinde, da ich mir einen Fixplatz in einer Halle wünsche. Immerhin wiegt der Tisch 300 Kilogramm. Diesen ständig umzustellen wäre daher umständlich. Standorte sind in Bruck und Bruckneudorf möglich. Derzeit trainiere ich noch in Mistelbach.