Wieselburger will in Top-Ten. Bei der Ballon-Weltmeisterschaft in Saga hofft der Wieselburger Andreas Simoner mit seiner Crew wieder unter den ersten zehn Teams des Events zu sein.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 25. Oktober 2016 (05:00)
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Wünschte Glück. Harald Maker (l.) und Karl Gerstl (r.) verabschiedeten Andreas Simoner (2. v. l.) und Andreas Ressl zur Ballon-Weltmeisterschaft in Saga/Japan.

Über eine Million Zuseher werden die Ballon-Weltmeisterschaft in Japan mitverfolgen. Mit dabei auch das Team Simoner mit Andreas Simoner, Andreas Ressl und Christoph Fraisl. „In Japan hat Ballonfahren eine andere Tradition. Für die WM bekam das Zielstadion sogar eine eigene Zuganbindung“, erklärte Andreas Simoner.

115 Teilnehmer am Start

Insgesamt 115 Teilnehmer sind in Saga am Start. Bereits am Dienstag geht es für das Team in den Osten. Insgesamt einen Tag Anreise muss die Crew auf sich nehmen, um bei der Weltmeisterschaft mit dabei zu sein.

Die Fahrten selbst finden dann von 30. Oktober bis 7. November statt. Das erklärte Ziel: ein Platz unter den besten zehn Teams. „Bei den World Games (Anm.: vergleichbar mit den Olympischen Spielen) waren wir vor dem letzten Tag noch auf dem vierten Rang. Daher ist ein Top-Ten-Platz durchaus realistisch“, erklärte der amtierende Vize-Staatsmeister Andreas Simoner.

Neuste Technik

Außerdem setzt das Team auf neueste Technik. Um 1.500 Euro kaufte sich das Team Simoner ein Windsondensystem, bei dem ein mit Helium gefüllter Ballon einen GPS-Sender in den Himmel befördert.

„So können wir die aktuellen Winddaten zirka 100 Meter vor dem Ballon eruieren. So müssen wir uns nicht ausschließlich auf die Daten des Veranstalters verlassen und haben die Daten aus rund 1.000 Metern Höhe“, erklärte Crew-Mitglied Andreas Ressl.