„GetzenRodeo“: Comeback für Lars Enöckl geglückt. Mit Rang 13 beim „GetzenRodeo“ meldete sich der Lunzer Lars Enöckl auf der internationalen Enduro-Bühne zurück.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 05. November 2019 (00:43)
Martin Butschell
Wieder da. Lars Enöckls 13. Rang beim international top-besetzten „GetzenRodeo“ kann sich sehen lassen.

Es war kein spektakulärer Sturz, den Lars Enöckl vor vier Monaten beim „Hixpania Hard Enduro“ hingelegt hatte. Aber ein folgenschwerer. Der Lunzer brach sich die Kniescheibe und musste sein Motorrad vorerst in der Garage lassen. Nun ist er zurück.

Lars Enöckl hat beim „GetzenRodeo“ in Deutschland den starken 13. Rang erobert. „Mehr hätte ich mir für mein Comeback gar nicht wünschen können“, strahlte Österreichs bester Hardendurist nach dem Zieleinlauf. Das „GetzenRodeo“ bildete den Abschluss der „World Enduro Super Series“, kurz WESS. Die Liga der außergewöhnlichen, weltbesten Enduro-Gentlemen. Enöckl ist somit wieder Teil dieser Elite.

Enöckl: „Noch bin ich nicht ganz schmerzfrei.“

„Durch meine Verletzung habe ich zwar noch ein Handicap, aber mein Tempo ist wieder recht ok“, ließ der X-GRIP-Husqvarna-Pilot im Vorfeld wissen. „Ich bin zwar noch nicht richtig schmerzfrei, doch geht es beim Fahren schon ganz gut.“

Das hatte Enöckl vor seinem internationalen Comeback bereits bei zwei Rennen im Inland bewiesen. Beim „Österreichischen Enduro Cup“ in Rohr im Gebirge trug er den Sieg davon. Genauso wie im Teambewerb zum „Herbstgranitbeisser“ in Schrems vor einer Woche (die NÖN Erlauftal hatte berichtet). Enöckls Partner dort war Cousin Sebastian. Das Talent liegt also offensichtlich in der Familie. „Ich freue mich besonders, dass ich mit ihm gemeinsam gewonnen haben“, sagte der Lunzer. „Das ist eine schöne familiäre Angelegenheit.“