Top vier rücken für Alligators näher

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 05:29
Lesezeit: 3 Min
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Ausgehebelt. Die Deutsch-Wagramer Marko Goranovic, William Emiohe und Alek Rangelov (in Weiß, von links) ließen Dornbirn (am Bild Michalis Karlis) auf dem harten Boden der heimischen BORG-Halle ankommen.
Foto: Johann Newetschny
Mit einem knappen Heimsieg über Dornbirn verteidigte Deutsch-Wagram den Play-off-Platz. Jetzt wartet das große Derby.

Der Kampf um die Play-off-Plätze der 2. Bundesliga verspricht Spannung pur. Mittendrin statt nur dabei: die Union Deutsch-Wagram Alligators.

Derzeit rangiert das Team von Coach Lukas Hofer im Osten knapp vor Vienna United auf Platz drei, diese Position wurde mit einem wichtigen 70:68-Heimsieg gegen die Dornbirn Lions am vergangenen Samstag verteidigt. Nicht so weit weg sind auch die immer stärker werdenden Mattersburg Rocks, welche die zweitplatzierten Mistelbach Mustangs auswärts besiegten.

Damit öffnet sich für Hofer und Co. wieder ein kleines Fenster für Platz zwei; allerdings gilt es, auch Mattersburg und Vienna United auf Distanz zu halten. denn nur die ersten vier Mannschaften lösen das Play-off-Ticket. „Das wird ein heißer Winter“, erwartet Hofer enge Partien bis zum Ende des Grunddurchgangs Anfang März.

Die Personalprobleme nehmen immer mehr zu

Zur Dornbirn-Partie: Die Marchfelder konnten in der letzten Woche nicht oft Fünf-gegen-Fünf trainieren, wegen Krankheiten und Verletzungen stand Hofer meistens nur ein Rumpfkader zur Verfügung. Zudem waren die Dornbirner der erwartet schwere und unangenehme Gegner. Dabei lag der Gastgeber meistens in Front, doch eine schwächere Leistung in Halbzeit zwei führte dazu, dass die Vorarlberger am Ende fast noch ausgleichen konnten.

„Das wäre bitter gewesen, weil wir trotz des knappen Ergebnisses die bessere Mannschaft waren.“ Vor allem, weil Rückkehrer Luis Göd (Knöchelverletzung) gleich wieder bester Werfer war und Routinier Marko Kolaric mit 14 Rebounds für die nötige Präsenz unter dem Korb sorgte.

Damit glückte die Generalprobe für das große Derby gegen die Mistelbach Mustangs am kommenden Samstag in der Bezirkshauptstadt. Dieses bekommt nach der überraschenden Pleite des Weinviertler „Erzrivalen“ noch mehr Brisanz. Worauf gilt es dort zu achten? „Wir müssen vor allem auf ihre Schlüsselspieler aufpassen, allen voran Ian Moschik. Stoppen wir sie, schaut es nicht so schlecht aus für uns“, meint Hofer. Im Cup schlugen die Deutsch-Wagramer die Mustangs schon einmal, zum Meisterschaftsauftakt gab es allerdings eine Heimpleite.

Mistelbach-Coach zeigt Respekt vor Wagramern

Mistelbach-Coach Martin Weissenböck hat diese beiden Begegnungen, die damals binnen einer Woche stattfanden, auch noch gut im Kopf, er erwartet „das nächste schwere Spiel“. Für seine Mannschaft gelte es, Deutsch-Wagram „auf keinen Fall zu unterschätzen. Auswärts haben wir uns ordentlich geplagt.“