Brasilianische Show in Wolkersdorf

Erstellt am 19. Januar 2022 | 02:40
Lesezeit: 3 Min
Die Faustball-Damen (1.-Bundesliga) der SPG Wolkersdorf/Neusiedl fanden im Duell gegen Tabellenführer Laakirchen ihre Meisterin.

Am Ende gab’s anerkennenden Applaus von den Gastgeberinnen – Applaus, der auch der Spielgemeinschaft Wolkersdorf/Neusiedl selbst hätte gelten können, denn die 1.-Bundesliga- Damen forderten Tabellen führer ASKÖ Laakirchen am Sonntag ordentlich und führten im ersten Satz schon mit 9:6 in der AHS Wolkersdorf, ehe eine brasilianische Show begann.

Richtig gehört, denn aufseiten der Laakirchnerinnen spielt die brasi lianische Teamspielerin Sabine Süffert, die im Angriff das Kommando übernahm und die Weinviertler Abwehr vor unlösbare Probleme stellte. „Sie hat uns im Alleingang abgeschossen“, seufzte Trainer Wolfgang Ritschel-Roschitz. Am Ende stand eine 1:3- Niederlage, die aber durchaus einkalkuliert war.

Viel wichtiger für die SPG Wolkersdorf/Neusiedl war die erste Partie gegen Union Arnreit, wo Kapitänin Antonia Ritschel-Roschitz und Co. auf Revanche aus waren, verlor man doch zum Hallen-Auftakt unglücklich mit 1:3. Diesmal drehte man den Spieß um, es gab einen bis auf einen kleinen Hänger in Satz zwei souveränen 3:1-Erfolg. Dieser war deshalb so wichtig, weil es in der Liga extrem ausgeglichen und eng zugeht.

Zwar sind Seekirchen und die Union Nussbach schon ein bisschen weggezogen, dahinter liegen aber nur vier Punkte zwischen dem Dritten FSC Wels und den Sechsten aus Wolkersdorf/Neusiedl. Bei noch sechs ausstehenden Partien scheint ein Ticket für das Finalturnier um den Hallen-Staatsmeistertitel zumindest nicht gänzlich unrealistisch. Das sieht auch Ritschel-Roschitz so: „Es ist möglich, weil unsere Leistung gegen Seekirchen hat mir gezeigt, das wir uns vor niemandem verstecken müssen. Also das Zeug zum Überraschungsteam haben wir definitiv.“

Corona-Alarm bei den Drösinger Herren

Relativ kurzfristig mussten die 2.-Bundesliga-Herren des ÖTB TV Drösing ihre Heimrunde in Laa/Thaya absagen. Grund war Corona in den eigenen Reihen, was Betreuer Andreas Huysza und Co. zur Verschiebung zwang. Ein Antritt kommendes Wochenende sollte möglich sein, da sich die betroffenen Spieler unter der Woche wieder freitesten können. „Außer es stellt sich heraus, dass sich noch weitere Spieler angesteckt haben“, so Huysza.