Ziel für Wolkersdorf ist der Wiederaufstieg. Kommendes Wochenende beginnt die Frühjahrsmeisterschaft in der Feld-Bundesliga. Die Damen der SPG Wolkersdorf/Neusiedl wollen dabei wieder zurück ins Oberhaus.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 01. Mai 2019 (03:07)
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Sie wollen zurück in die Bundesliga: Die Faustballerinnen der SPG Wolkersdorf/Neusiedl mit Antonia Ritschel-Roschitz, Luisa Arzberger, Jasmin Tikale (vorne von links), Nicole Holzmann, Marie Scharinger, Elisabeth Ojo undMichaela Pickart

Am Sonntag spielten die besten fünf Damen- und zwölf Herrenmannschaften aus ganz Niederösterreich in Wolkersdorf um den NÖ-Cup.

Nicht ganz nach Wunsch verlief der Pokal für die Gastgeberinnen der Spielgemeinschaft Wolkersdorf/Neusiedl, die „nur“ Zweiter wurden. Das war aber fast zu erwarten, da man am Tag zuvor das internationale Turnier in Münzbach bestritten hatte. Dort reichte es für Kapitänin Antonia Ritschel-Roschitz und Co. zum fünften Rang. Betreuer Wolfgang Ritschel-Roschitz war zufrieden: „Für uns war dieses Turnier und jenes zuletzt in Stuttgart die perfekte Vor bereitung für die Frühjahrs meisterschaft auf dem Feld in der Bundesliga.“

Dort gilt es für die Weinviertlerinnen, sofort wieder vom Aufstiegs-Play-off der 1. Bundesliga in das Meister- Play-off zurückzukehren bzw. aufzusteigen, „ohne wenn und aber“, fordert Ritschel-Roschitz. Los geht es am Sonntag in St. Veit im Pongau.

Stichwort Salzburg: Mit der Ex-Jugendteamspielerin und zuletzt beim ASKÖ Seekirchen aktiven Theresa Gsöllpointner bekamen die Mädels von Ritschel-Roschitz eine neue Mitspielerin. Den Kontakt stellte der zweite SPG-Betreuer Reinhard Exner her: „Durch meine guten Verbindungen nach Salzburg habe ich sie bei einem Schiri-Einsatz kennengelernt und zu ihr gesagt, wenn sie nach Wien studieren geht, dann komm zu uns.“ Momentan studiert sie zwar noch im lettischen Riga, wird aber zur Bundesliga ein fliegen und später, wenn sie fix nach Wien übersiedelt, end gültig den Neusiedler Kader verstärken. Für Exner gibt es so oder so keine Ausreden: „Wir wollen Erster werden.“