Angern mit Tischtennis-„Showdown“. In der Marchlandhalle kommt es zum Landesliga-Spitzenspiel gegen Bruck/Leitha.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 06. November 2019 (02:56)
ÖTTV
Er ist die größte Zukunftshoffnung der Spielgemeinschaft Angern/ Strasshof: der 15-jährige Youngster Samuel Ameti.

Erster gegen Zweiter, Duell der einzig noch makel losen Teams in der Landesliga – das Spitzenspiel zwischen der Spielgemeinschaft Angern/ Strasshof und dem TC Bruck/ Leitha in der Marchlandhalle Angern verspricht am Samstag um 15 Uhr Hochspannung.

Laut SG-Obmann Robert Molnar liegt die Favoritenrolle aber aufseiten der Brucker: „Sie sind letztes Jahr nur deshalb aus der 2. Bundesliga abgestiegen, weil sie die Nachwuchsspielerregelung nicht einhalten konnten. Eine unheimlich starke Truppe.“ Angeführt werden sie von Christopher Huber und Markus Ensbacher, die unter den Top fünf der Einzelrangliste liegen, Molnars Mannschaft muss sich aber nicht verstecken:

1) Qian Qianli

Die Nummer eins der Marchfelder liegt mit 16:1 Siegen auch auf Platz eins der Landesliga-Rangliste. Da Qianli mittlerweile nur mehr österreichischer U21-Teamchef und nicht mehr für die Herrenauswahl zuständig ist, kann er heuer auch öfters als in der Vorsaison zum Schläger greifen. Einziger Wermutstropfen: Sollte Angern Meister werden und in die 2. Bundesliga aufsteigen, dürfte Qianli nicht mehr auflaufen, da Kadertrainer für die höchsten beiden Spielklassen nicht spielberechtigt sind. Molnar macht sich deshalb aber noch keine Gedanken: „Darüber unterhalten wir uns, wenn es soweit sein sollte.“

2) Samuel Ameti

Der Youngster hat in diesem Jahr einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, „er ist viel reifer und vom Kopf her stärker geworden“, freut sich Molnar. Der 15-Jährige soll auch in Zukunft die Weinviertler anführen.

3) Martin Skalicky

Der Routinier, der schon die Habesohn-Brüder ausbildete, hat sich zu einem echten Glücksgriff entwickelt: „Ein Lotto-Sechser für uns“, meint Molnar. Wie sehr es ihm und seiner Familie in Angern gefällt, beweist die Tatsache, dass seine Frau die erste Damenmannschaft des Vereins gegründet hat. „Sie fühlen sich bei uns wohl.“

4) Alexander Saprykin

Der Cheftrainer selbst ist nicht nur als Betreuer, sondern auch als Spieler unverzichtbar – zumindest im Moment, denn wenn es nach Molnar geht, sollen in Zukunft die „jungen Wilden“ wie Julian Fellinger (derzeit bei Markgrafneusiedl in der 2. Landesliga) oder Andre Kratochwil den Ton angeben – mit Unterstützung von Saprykin.

Ganz generell hat Molnar einen Traum: „So schnell wie möglich in die Bundesliga aufsteigen und uns dort dann in näherer Zukunft mit jungen Eigenbauspielern halten. Ich weiß, das klingt wie eine Utopie, aber ich glaube fest daran.“ Der erste Schritt soll gegen Bruck erfolgen ...