Top-Ten-Plätze bei Weltcup

Marlies Männersdorfer aus Obersdorf zeigte im türkischen Mersin eine solide Leistung. Allerdings war für die 24-Jährige mehr drin.

Peter Sonnenberg
Peter Sonnenberg Erstellt am 22. September 2021 | 03:48
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Starker Weltcup-Auftritt: Marlies Männersdorfer.
Foto: ÖFT/Labner

In Mersin, der türkischen EM-Stadt von 2020, fand der letzte Kunstturn-Weltcup der FIG-Challenger-Serie 2020/2021 statt. Aus Österreich ging „nur“ Mehrkampf-Staatsmeisterin Marlies Männersdorfer an den Start.

Die 24-jährige Obersdorferin erreichte dabei die Plätze acht (im Bodenfinale), zehn (Schwebebalken) und elf (Stufenbarren). Was auf den ersten Blick sehr stark klingt, stellt sich bei genauer Betrachtung allerdings als Trio verpasster Gelegenheiten heraus, denn der Mersin-Weltcup war unterdurchschnittlich gut besetzt – und mit optimalen Küren hätte Männersdorfer an allen drei Geräten deutlich weiter vorne landen können, mit etwas Fortune gleich mehrfach auf dem Medaillenpodium.

Fehler wirkten sich stark aus

Deshalb rekapitulierte sie gemeinsam mit Trainer Daniel Rexa, ihren Auftritt äußerst realistisch: „Mein Einstieg in die Quali ist leider am Stufenbarren und Balken nicht ganz nach Plan gelaufen. Mir sind Fehler passiert, die großen Einfluss auf meine Endnoten hatten. Am Boden ist mir meine Übung sehr gut gelungen und ich konnte mich für das Finale qualifizieren. In diesem ist mir leider ein Fehler unterlaufen, weshalb eine Top-Platzierung nicht drin war.“

Im Hinblick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Japan Mitte/Ende Oktober waren diese Wettkämpfe wichtig für die Weinviertlerin, „da ich somit genau weiß wo ich stehe und weiß, woran ich noch zu arbeiten habe. Das wird mir definitiv helfen.“