Gänserndorf: Eine Liga, zwei Teams. Die 1.-Klasse-Damen von Sportzeit Stindl Gänserndorf aus Oberweiden gehen heuer mit gleich zwei Mannschaften an den Start.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 02. Oktober 2019 (02:48)
Aichinger
Bereit für den Auftakt: Alexandra Vikenscher und ihre Oberweidner 1.-Klasse-Girls.

Am Wochenende ging für das Bezirksaushängeschild aus Oberweiden, das seit letzter Saison ja unter dem Namen Sportzeit Stindl Gänserndorf an den Start geht, die neue Saison in der 1. Klasse Ost los. Dabei gibt es heuer eine Neuerung: Die Marchfelderinnen nehmen gleich mit zwei Mannschaften an der Meisterschaft teil.

Johann Peck, der Obmann des Vereins, klärt auf: „Wir haben ja eine Kooperation mit der SMS Matzen, weshalb viele junge Mädels zu uns kamen. Wir hatten schließlich einen Kader von knapp 20 Mädels, da wäre es unsinnig gewesen, nur eine Mannschaft zu stellen.“ So entschloss man sich, eine zweite zu melden, um den talentierten Nachwuchsspielerinnen auch ordentlich Einsatzminuten zu verschaffen. Ein zusätzlicher Grund war auch, die bestehenden Teamgefüge nicht zu sehr durcheinanderzuwirbeln. „Das Team Nummer eins besteht hauptsächlich aus den Mädels der letzten Jahre, das Team Nummer zwei aus den jungen Wilden, wie ich sie nenne“, erklärt Peck.

"Wir haben einen echten Glücksgriff gemacht"

Beide haben auch unterschiedliche Trainerinnen: Während die Arrivierten weiter von Silvia Vikenscher betreut werden, nimmt Andjela Pejic die Jungen unter ihre Fittiche. Kommt ihnen der Name bekannt vor? Kein Wunder, Pejic kommt aus der Region und spielte früher auch in Oberweiden, ehe sie ihre Spielerkarriere unter anderem zu den Traditionsvereinen Sokol oder Post führte. „Ich denke, mit ihr haben wir einen echten Glücksgriff gemacht“, freut sich Peck.

Der Auftakt macht auf jeden Fall Lust auf mehr, die jungen „Zweier“ gewannen ihre beiden Auftaktspiele, obwohl Pejic noch gar nicht an der Seitenlinie stand (Anm.: Sie absolvierte einen Trainerkurs) und von Peck vertreten wurde.

Was sind die offiziellen Ziele für die Saison 2019/20? „Für die erste Mannschaft gilt es, unter die Top drei zu kommen und damit das Ticket für das Meister-Play-off zu lösen“, erklärt Peck, spielen doch die jeweils drei Besten der 1. Klasse Ost und West um den Titel. „Für unsere zweite Mannschaft gibt es keine Vorgabe, sie sollen sich vor allem zusammenfinden und einspielen. Dann schauen wir, was am Ende dabei herausschaut.“