Gmünd

Erstellt am 10. Oktober 2018, 03:29

von Maximilian Köpf

UBBC Gmünd: Start noch gerettet. Gmünd drohte, den Start gegen starke Brucker zu verlieren, setzte sich mit Fitnessvorteil am Ende aber klar durch.

GMÜND - BRUCK 91:82.

Der UBBC Gmünd gab zum Saisonauftakt die Antwort auf Zweifel, wo man denn im Vergleich zu den anderen Teams stehe, mit einem Sieg gegen Bruck/Leitha gleich selbst. „Das war ein begeisterndes Match, ein guter Start“, fasste UBBC-Manager Franz Chwatal zusammen. „Wie die Kräfteverhältnisse in der Liga sind, kann man jetzt aber noch nicht sagen. Wir müssen aber ohnehin auf uns schauen.“

Da gibt‘s noch einiges zu tun. Nach einem guten Start folgte nämlich ein Durchhänger, retteten sich die Grenzstädter gerade noch in Overtime. Dort war‘s dann aber eine klare Sache. „Da war ganz klar ein Fitnessunterschied erkennbar. Das Training hat sich ausgezahlt!“, analysierte Chwatal.

Gmünder drehten in der Overtime auf

Gegen die mit drei Slowaken und Ex-Bundesliga-Spieler Renan Ferreira verstärkten Brucker tat man sich lange schwer. Vor allem in den Vierteln zwei und drei fanden die Gmünder Würfe kaum ihr Ziel, während die Gäste fast alles versenkten. So sah sich der UBBC vor dem Schlussviertel mit einem Elf-Punkte-Rückstand konfrontiert.
Die Hausherren drückten jetzt drauf, verkürzten auf minus vier Punkte, ehe Bruck nochmal kurz aufflackerte. Das hohe Tempo verlangte aber Tribut. Zudem musste Hauptwaffe Ferrara (33 Punkte) nach seinem fünften Foul raus.

David Graf und Topscorer Radek Vartecky (38) von der Dreierlinie, Christoph Staud und Armin Graf brachten den UBBC erstmals wieder in Führung. Bruck holte sich diese zwar noch einmal zurück. Acht Sekunden vor Schluss glich Vartecky mit einem Dreier aber wieder aus. 72:72. Overtime!

Da war Gmünd dann absolut überlegen. Dazu kam die Treffsicherheit zurück. David Graf mit allein zehn Punkten machte den Sack zu. Der Sieg fiel am Ende sogar noch deutlich aus: 91:82.