Schrems

Erstellt am 13. Juni 2018, 02:56

von NÖN Redaktion

Andreas Fichtenbauer fuhr zweimal aufs Podest. Benefizracer Andreas Fichtenbauer fuhr in Polen der Konkurrenz um die Ohren und zweimal aufs Poznan-Podium.

Auch in Polen stark drauf. Racer4Kids-Pilot Andreas Fichtenbauer fuhr bei seinem ersten Auftritt in Poznan zweimal auf den dritten Platz.  |  privat

Eine tolle Performance legte Andreas Fichtenbauer bei seinem ersten Auftritt im polnischen Poznan hin. Am zweiten Rennwochenende der Saison fuhr der Racer4Kids-Pilot zweimal auf das Podest.

Nach der mehr als acht Stunden langen Anreise standen für den Schremser ein schnelles Kennenlernen mit der noch unbekannten Strecke sowie die richtige Einstellung für sein Yamaha R1 zu finden am Programm. „Der kurze Kurs ist sehr eng und mit den Superbikes sehr anstrengen zu fahren“, sagt Fichtenbauer. Dazu kamen hohe Temperaturen, rauer Asphalt und viele Bodenwellen die Mensch und Maschine viel abverlangten. „Ich habe schnell eine gute Pace gefunden, bin im Training schon in die Top 10 gefahren.“ Im Qualifying stellte er seine Maschine mit eine Rundenzeit von 1:33,9min schon auf den siebenten Platz (Vierter in der IOEM).

"Ich hatte große Sorgen"

Im Rennen machte sich dann das Sonder-Starttraining bezahlt. Fichtenbauer kam als Siebenter von der ersten Runde zurück und lieferte sich einen erbitterten Kampf mit Christopher Kemmer. Der Charity-Racer hatte das bessere Ende für sich, stellte sich auf den starken fünften AlpeAdria-Rang und wurde in der Staatsmeisterschaft sogar Dritter.

Der Plan für das Sonntagrennen war damit schnell geschmiedet: Nach einem kurzen Warm-up an der Führungsgruppe dranbleiben. Der Start gelang nicht ganz so gut wie am Samstag und Fichtenbauer musste Boden gutmachen. Er hielt den Anschluss an die Führungsgruppe mit Größen wie Hanika, Skozpek, Steinmayr und Mayer. Letztlich musste er die Führenden aber ziehen lassen – das Federbein war undicht, dazu der Reifenverschleiß groß. Aufs Podest kam er trotzdem wieder – Dritter in der Staatsmeisterschaft (AlpeAdria-Sechster).

Fichtenbauer war dankbar für das Wochenende: „Ich hatte große Sorgen, die fehlende Erfahrung auf dieser Strecke kompensieren zu können. Mir gefällt das Layout der Strecke aber sehr gut und ich konnte mich mit jeder Session steigern.“