Neues Trio für Waldviertel-Cup. Maissauer Gschwentner und Langenloiser Gintenstorfer lösen Stadlmann & Cerny im Organisationsteam ab.

Von Maximilian Köpf und Franz Aschauer. Erstellt am 18. Dezember 2019 (00:41)
LC-Waldviertel-Obmann Michael Schiffer freut sich über die neue Lösung. Neuer Kopf des Organisationsteams: LURS-Maissau-Obmann Markus Gschwentner. Ebenfalls neu im Team: das Langenloiser Lauf-Ass
Philipp
Gintenstorfer.
privat

Gerade erst ist Halbzeit in der Waldviertler Crosslaufserie. Die zweite, prestigeträchtigere Laufserie des Waldviertels, der W.E.B Waldviertler Laufcup, wirft aber bereits seine Schatten voraus. Denn nach langjähriger Suche wurde nun ein neues Organisationsteam gefunden. Markus Gschwentner und Philipp Gintenstorfer lösen die Urgesteine Herbert Stadlmann und Rudi Cerny ab.

„Herbert Stadlmann hatte seinen Abgang ja schon lange angekündigt. Ich bin froh, dass wir jetzt eine gute Lösung gefunden haben“, sagt Michael Schiffer, Obmann des LC Waldviertel, der den W4-Cup veranstaltet, und weiterhin dritter Kopf des Organisationsteams. Neuer Chef-Organisator ist LURS-Maissau-Obmann Markus Gschwentner, der seit Jahren den Maissauer Sporttag organisiert.

Für die IT-Angelegenheiten, Auswertung und statistische Details ist künftig Philipp Gintenstorfer zuständig. Der Langenloiser arbeitet in diesem Metier und ist auch amtierender Gesamtsieger des 31. W.E.B Waldviertler Laufcups. „Die Auswertungen wollen wir schneller gestalten“, sagt Schiffer. „Dabei kommt uns auch entgegen, dass nächstes Jahr praktisch alle Veranstalter auf Chip-Zeitnehmung umgestellt haben.“

Große Änderungen strebt das neue Team vorerst nicht an. Der Laufkalender steht weitgehend, wird allerdings mit den Stadtläufen in Gars und Weitra (der Lauf wird stattfinden, ist aber kein Cup-Lauf) zwei langjährige Veranstaltungen verlieren. „Die Schlussveranstaltung bleibt in Litschau. Das ist dort wirklich ein idealer Rahmen“, betont Schiffer. Umfassender werde das Programm aber eher nicht mehr werden. „Wir wollen uns eher bei acht Läufen einpendeln. Zehn oder mehr ist dann schon zu viel.“

Das alljährliche Zittern um den Fortbestand des Waldviertel-Cups ist vorerst beendet. „Schiffer: „Wir haben ein dreijähriges Agreement mit der W.E.B als Sponsor und auch das Organisationsteam wird mindestens solange beisammen bleiben.“