Zufriedene Gesichter bei Seitenstettner Trio. Florian Dieminger, Markus und Paul Rammel überzeugten mit den Rundenzeiten, es fehlte diesmal das Rennglück.

Von Anton Kovacs. Erstellt am 21. Mai 2019 (00:34)
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Markus, kurz vor dem Überrunden.

Nach vielen Jahren des Regens und den damit verbundenen Schlammfahrten, strahlte am Sonntag über die Käfer-Arena die Sonne.

Die Hoffnungen des Seitenstettner Trios Florian Dieminger, Markus und Paul Rammel mit guten Ergebnissen aufzuwarten, wurden recht gut erfüllt.

Florian, der Jüngste, kommt in der MX2 Klasse immer besser in Fahrt. Herbert Dieminger und Mario Palmsteiner sprangen nach der Qualifikation als perfekte Mechaniker ein, erneuerten den defekten Auspuff und wechselten die Bremsbeläge aus.

Im ersten Lauf kam er als 14. in das Ziel, im zweiten als Zwölfter, fuhr dabei aber 1:31er Rundenzeiten, die von den Fahrern, die sich um den siebenten Platz rauften, erzielt wurden. Vater Gerhard zeigte sich mit der Leistung seines Sprößlings sehr zufrieden.

Zwischen Markus Rammel und dem Weyrer Kurs besteht keine Freundschaft. Die nur durch kurze gerade Strecken verbundenen zahlreichen Kurven liegen dem Seitenstettner nicht.

Nach dem guten Start im ersten Rennen kam er als Fünfter zurück, setzte sich ab der zweiten Runde auf den vierten Platz und hielt diese Position bis zur achten Runde, dann musste er Klein vorbeilassen.

Im zweiten Rennen der KM2 Klasse war Markus das Rennglück nicht hold. Bis zur 15. Runde verteidigte er erfolgreich die vierte Position, lag mit den Zeiten von Stauffer, Perkhofer, Klein, Pölzleithner, den Stärkesten dieser Klasse, im Einsekunden- und Zehntelbereich. In der Schlussrunde kam es zum Rad an Rad Duell mit Klein, der um 0.029(!) Sekunden früher die Ziellinie überfuhr.

„Der fünfte Platz in der Tageswertung passt, ich freue mich, dass ich mit meinen Rundenzeiten ganz vorne dabei bin.“

Paul Rammel unterstrich mit dem elften Rang in der Tageswertung der MX Open Klasse seine aufsteigende Form. „Ich lag im ersten Lauf eine Runde vor Schluss an der zehnten Stelle, als mir das Vorderrad wegrutschte und Hauer der Nutznießer war. Im zweiten Rennen lag ich mit meiner besten Rundenzeit mit dem Neunten innerhalb einer Sekunde. Ein Zeichen, dass ich schnell fahren kann, mit der Husqvarna auf dem richtigen Weg bin. Jetzt muss ich mich soweit verbessern, dass meine Rundenzeiten über die gesamte Renndistanz konstant bleiben.“