Emma Spitz feierte Siegpremiere in den USA. Die Göllersdorfer Golferin Emma Spitz feierte ihren ersten Turniersieg für ihre UCLA.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 04. März 2020 (02:35)
Top. Die 19-jährige Emma Spitz gewann letzte Woche ihr erstes Turnier in den USA.
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Die gebürtige Göllersdorfer Nachwuchsgolferin Emma Spitz studiert seit September an der University of California in Los Angeles. Dort erfüllte sie sich letzte Woche einen großen Traum: Sie holte beim „Bruin Wave Invitational“, ihrem Heimturnier, den geteilten Sieg und gewann damit ihr erstes Turnier als Studentin in den USA.

Der Erfolg hatte sich mit dem Beginn der Saison schon angekündigt. So belegte sie bereits bei der „Northrop Grumman Regional Challenge“ Anfang Februar mit einer sehr guten Leistung den siebten Platz. Deshalb war sie in der letzten Woche auch überzeugt davon, dass ihre Leistung zum Sieg reichen könnte: „Ich habe zwar schon gut gespielt, aber das Turnier davor habe ich eigentlich besser gespielt.“ Zu diesem Gefühl trug sicher auch eine neue Taktik bei: „Mein Fokus war diesmal eigentlich mehr am Mentalen und dass ich wirklich Schlag für Schlag spiele und nicht an mein Ergebnis denke. Das hat echt gut funktioniert.“

Top. Die 19-jährige Emma Spitz (links) gewann letzte Woche ihr erstes Turnier in den USA. Den Sieg beim „Bruin Wave Invitational“ holte sie in der letzten Runde und teilte ihn sich mit Kelly Sim (rechts).
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Den Sieg sicherte sich die Göllersdorferin allerdings erst am letzten Tag, lag sie doch davor noch sechs Schläge hinter Kelly Sim. „Ich war am letzten Tag so weit hinten, dass ich eigentlich nicht einmal mehr gedacht habe, dass ich gewinnen kann. Ich wollte einfach gut spielen, damit wir auch als Team gut abschließen“, freute sie sich auch über den zweiten Platz mit der Mannschaft.

Aufgrund ihrer neuen Taktik war der 19-Jährigen allerdings bis zum Schluss nicht bewusst, dass sie das Turnier gewinnen könnte: „Wie ich dann am letzten Loch war, habe ich nicht einmal gewusst, dass ich gewonnen habe, weil ich geglaubt habe, dass ich zwei Schläge hinten bin. Ich habe nämlich die ganze Runde nicht mitgezählt und erst am letzten Loch versucht nachzurechnen, wo ich liege.“ So wurde ihr erst im Nachhinein bewusst, dass sie gerade geteilt gewonnen hatte. „Es war echt ein cooles Erlebnis und ich hoffe, dass es so weitergehen kann“, freute sie sich.

Für Spitz geht es bereits in dieser Woche mit dem nächsten Turnier weiter. Dann steht in South Carolina das gut besetzte „Darius Rucker Intercollegiate“ auf dem Programm.