Emma Spitz: Titel dank Top-Leistung. Emma Spitz vom GC Schloss Schönborn schaffte die ganz große Sensation: Die 20-Jährige setzte sich gegen alle Profispielerinnen durch und krönte sich zur neuen Staatsmeisterin.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:49)
Abschlag ins Glück: Staatsmeisterin Emma Spitz.
GEPA Pictures

Der Golfclub Schloss Schönborn hatte am Wochenende allen Grund zum Jubeln. Emma Spitz, das Aushängeschild des Golfclubs, gewann in Salzburg die öster reichischen Staats meisterschaften, die von Donnerstag bis Sonntag in Zell am See ausgetragen wurden.

Dabei lieferte sie sich einen harten Kampf mit den Proetten (Anm.: Profispielerinnen) Christine Wolf und Sarah Schober. „Es war richtig cool, gegen die ganzen Pros zu spielen. Wir haben echt gefightet und alle vier Tage immer gemeinsam gespielt. Dass ich dann gewinnen konnte, war natürlich super“, war sie überglücklich.

Doch auch die anderen Schönborner Teilnehmer schlugen sich im stark besetzten Starterfeld gut. So wurde Marlene Kresbach starke Zehnte, Alessandra Csöngei belegte den zwölften Platz und Zoe Vartyan den 19. Nicolas Baumgartner verlor bei den Herren zwar am letzten Tag noch einige Plätze, belegte aber im Endeffekt trotzdem den 38. Platz. „Die Siegerin zu stellen ist natürlich super. Aber auch mit unseren anderen Teilnehmern sind wir sehr zufrieden“, freute sich GC Schloss Schönborn-Geschäftsführer Erwin Brauchart.

"Habe auch gegen die Pros eine Chance"

Die frischgebackene Staatsmeisterin Spitz analysierte ihre Leistung folgendermaßen: „Die ersten drei Tage waren sehr gut. Da habe ich echt gut geputtet. Am Sonntag war es okay, da habe ich nicht ganz so gut gespielt.“ Zwei Birdies am Ende sorgten aber dafür, dass sie trotzdem alle Gegnerinnen hinter sich ließ. „Ich war nicht nervös oder so, aber halt doch schon ein bisschen müde“, erklärte sie die etwas schwächere Leistung am Sonntag.

Dieser Erfolg war für die 20-Jährige außerdem ein weiterer Beweis dafür, dass die Entscheidung, in den USA zu studieren, die richtige war: „Ich finde es super zu sehen, dass mein Training funktioniert und ich immer besser werde und auch gegen die Pros eine Chance habe. Es hat sich jetzt nicht nur spielerisch, sondern einfach persönlich viel getan. Das ist, glaube ich, die Hauptursache, warum ich besser spiele.“

Für Spitz stehen in nächster Zeit noch einige Turniere an. So wird sie bereits am kommenden Wochenende bei den letzten beiden Turnieren des Audi Circuits am Start sein. Danach geht es im Juli mit zwei Jugend turnieren und den internationalen Staatsmeisterschaften weiter.