Spitz bei "Women's Amateur"-Turnier in erster Runde out. Emma Spitz (19) vom GC Schloss Schönborn schied bei den Women’s Amateur in Nordirland, einem der größten Turniere weltweit, diesmal bereits in der ersten Runde aus.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 26. Juni 2019 (02:37)
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Die Göllersdorferin Emma Spitz spielte beim Women’s Amateur in Nordirland.

Das Turnier ist eines der größten Amateurturniere Europas, weshalb auch das Starterfeld stark besetzt war: für Spitz der nächste Schritt auf der Karriereleiter, auch wenn die 19-jährige Weinviertlerin eine der aller- jüngsten Starterinnen war. Insgesamt traten 144 Spieler innen an den ersten beiden Tagen die Qualifikation an. Die besten 64 Golferinnen der Qualifikation erreichten schließlich die Matchplay-Phase (Anm.: Eins-gegen-eins-Duelle).

Diese erste Hürde meisterte Spitz souverän und qualifizierte sich als 23. für die Matchplays. „Da habe ich sehr solide gespielt“, fasste sie die beiden Qualifikationstage zusammen. Dann verließ sie aber das Glück, denn in der ersten Runde der Matchplay-Phase unterlag sie ihrer Gegnerin und schied daher bereits zu Beginn aus. „Es war jetzt nicht schlecht, hätte aber besser sein können. Nur bei den Matchplays ist das oft schwierig. Das hängt immer von der Tagesverfassung ab“, resümierte sie. Daher war das Ausscheiden für Spitz kein Weltuntergang: „Das kann auch passieren. Du scheidest in der ersten Runde aus oder du kommst halt bis ins Finale.“

„Ich glaube, wenn ich da jetzt weiterarbeite, wird das schon wieder alles besser werden.“ Emma Spitz sieht sich trotzdem auf einem guten Weg.

So war sie trotz des frühen Ausscheidens nicht unzufrieden mit ihrem Spiel und freute sich vor allem über ihre Leistung beim Putten. Daran hatte sie zuletzt speziell gearbeitet, was auch Wirkung zeigte. So funktionierte es in Nordirland viel besser als noch in den Turnieren davor. „Ich glaube, wenn ich da jetzt weiterarbeite, wird das schon wieder alles besser werden“, war sie überzeugt.

Nach dem Turnier machte die Göllersdorferin eine Woche Pause. „Die Saison wird eh noch lang, sie geht eigentlich bis November“, blickte sie auch schon auf ihre Zukunft als Studentin in Amerika. Nun beginnt für die junge Golferin aber wieder das Training, das auch der Vorbereitung auf die nächsten große Turniere dient.

So steht im Juli die Team-Europameisterschaft in Sardinien auf dem Programm. Zwei Wochen danach folgt bereits die Einzel-Europameisterschaft. „Das sind dann meine nächsten großen Highlights.“