UHC Hollabrunn: Jetzt wird es eng für das Play-off. Die Damen des UHC Hollabrunn verloren gegen Tulln nach einer starken Anfangsphase und zittern um das Obere Play-off.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 29. Januar 2020 (01:15)
Abgedrängt. Die Damen des UHC Hollabrunn rund um Theresa Letz (Zweite von links) und Co. verloren am Samstag gegen Tulln. Unter schwierigen Vorzeichen starteten sie zwar gut ins Spiel, konnten aber nach einigen Unkonzentriertheiten nicht mehr mithalten.
Thomas Hagendorfer

Die Damen des UHC Hollabrunn bestritten am Samstag ihr erstes Spiel nach einer mehr als einmonatigen Pause. Dabei mussten sie zu Hause gleich gegen die starken Tullnerinnen antreten. Es ging auch darum, die Chance auf den Einzug in das Obere Play-off am Leben zu erhalten.

Die Voraussetzungen für das Spiel waren allerdings nicht die besten. So war trotz der langen Pause aufgrund der Feiertage und andere Komplikationen nur wenig Training möglich. Außerdem war Torfrau Helena Nics von einer Krankheit geschwächt, musste aber spielen, weil Celina Stockinger ebenfalls ausfiel. Trotzdem starteten die Hollabrunnerinnen motiviert ins Spiel, wobei vor allem Nicole Geischläger mit einem Fünf-Tore-Lauf aufzeigte. „Wir haben in den ersten 20 Minuten super gespielt. Es waren echt schöne Kombinationen dabei“, berichtete Spielerin Vanessa Kraft. So waren sie in diesen 20 Minuten immer gleichauf mit Tulln.

Danach schlichen sich aber Unkonzentriertheiten und vergebene Chancen ein, sodass die Tullnerinnen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause gingen. „Nach der Pause haben wir leider den Start verschlafen“, meinte Kraft. So zogen die Gäste bereits in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit davon und erarbeiteten sich einen Vorsprung von zehn Punkten. Diesen verkürzten die Hollabrunnerinnen zwar noch auf sechs Tore, konnten aber nicht mehr näher heranrücken. So verloren sie im Endeffekt mit 24:30. „Es hat vor allem vorne nicht funktioniert. Außerdem haben wir viele schnelle Tore bekommen“, analysierte Kraft.

Durch die Niederlage wird es nun auch schwierig, das OPO zu erreichen. Trotzdem geben die Damen laut Kraft nicht auf: „Wir werden alles geben und hart weitertrainieren, um die geringe Chance aufs Obere Play-off zu wahren.“ Das nächste Match findet am 22. Februar statt, ein Auswärtsspiel gegen Tabellenführer St. Pölten.